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Zu Fuß nach Tibet: Globetrotter unterstützt Mitarbeiter

Stephan Meurisch beim Start nach Tibet
Stephan Meurisch beim Start vor der Münchner Globetrotter-Filiale. | Foto: Globetrotter Ausrüstung
Die Münchner Regenwolken ließ er zurück, seinen Rucksack nahm er mit: gestern brach der Globetrotter-Mitarbeiter Stephan Meurisch zu seinem langen Fußweg nach Tibet auf.

Die ersten Schritte sind immer die schwersten. Und gleichzeitig wohl auch am reizvollsten, wenn in Münchens Straßen nur die Regenwolken liegen und die Ferne gen Osten lockt. So brach der Globetrotter-Mitarbeiter Stephan Meurisch am 12. März trotz Abschiedsschmerz und einem voll gepackten Rucksack zu seiner ganz langen Wanderung auf: 13.000 Kilometer möchte er in den nächsten zwei Jahren zu Fuß von München nach Tibet zurücklegen.

Zu Fuß fühlte sich Stephan Meurisch schon immer am wohlsten, und stellte sich als leidenschaftlicher Wanderer und Geher bereits verschiedenen Herausforderungen: als Marathonläufer, als Wanderer auf dem Jakobsweg und in den Rocky Mountains. Diesmal nahm er sich noch mehr vor: ohne Geld und andere Hilfsmittel, die zum schnelleren Transport beitragen könnten, möchte er vorankommen. Wichtig ist dabei das langsame Reisen, bei dem er Schritt für Schritt jedem Land und den Menschen näher kommen kann. Die geplante Reiseroute hat er auf seiner Long Trail to Tibet Webseite gestellt, mit einem GPS-Tracker lässt sich die tatsächliche Reise zusammen mit regelmäßigen Blogeinträgen verfolgen.

Schritt für Schritt zu einer guten Sache

Stephan Meurisch mit dem Globetrotter-Scheck für Shelter 108 e.V. | Foto: Globetrotter Ausrüstung

Es ist ein Abenteuer, dem der ehemalige Globetrotter-Mitarbeiter entgegen läuft. Als Rückenwind treibt ihn außerdem auch sein Einsatz für eine gute Sache in sein Zielland Tibet. Auf dem Weg möchte er für seine gelaufenen Kilometer Spenden für Shelter 108 sammeln. Das von der Autorin Maria Blumencron ins leben gerufene Projekt setzt sich besonders für tibetische Kinder und Jugendliche für drei grundlegenden Dinge ein: Bildung, Nahrung und Unterkunft.

Stephan Meurischs Reise kann man auch auf seiner Webseite unterstützen. Bereits nach drei Tagen hat er sehr hilfsbereite Menschen auf seinem Reiseweg getroffen und kommt so der österreichischen Grenze immer näher. Auf dem Weg liegen noch viele weitere aufregende Zwischenzielen wie Istanbul, Teheran, Delhi, Kathmandu. Bis zum finalen Ziel, dem tibetische Lhasa, wird er noch eine ganze Weile brauchen, aber bis dahin: immer ein Schritt nach dem anderen. 
 

4-Seasons Info
 

»Mitarbeiter engagieren sich« - Was steckt dahinter?

Verantwortung zu übernehmen, war schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Globetrotter-Philosophie. Nicht nur als Unternehmen ist es wichtig, Prozesse nachhaltig zu gestalten - auch das Engagement jedes Einzelnen zählt. Eigens für diesen Zweck stellt Globetrotter ein Budget zur Verfügung, das von einer Jury einmal im Jahr an besondere Reisen von Mitarbeitern vergeben wird, bei denen das soziale oder ökologische Engagement im Vordergrund steht. Momentan sind neben Stephan Meurisch noch zwei weitere Kollegen unterwegs:

 
  • Michael Landwehr aus Köln betreut Patenschaften und organisiert pädagogische Reisen für traumatisierte tibetische Flüchtlingskinder von Shelter 108 e.V. Globetrotter unterstützt seinen Plan, mit einer Gruppe von Flüchtlingskindern eine Reise unternehmen zu können.
  • Murat Yalcin aus Hamburg tritt für Völkerverständigung ein und möchte auf seiner Reise nach Grönland herausfinden, welche traditionellen und kulturellen Riten bei den Inuit im Zuge der europäischen Kolonialisierung übrig geblieben sind. Dafür hilft Globetrotter mit einem großen Teil seiner Ausrüstung.
     
 
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