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Zeltwahl: Kuppel, Tunnel oder doch Geodät?

Hardergrat, Berner Oberland, Schweiz. | Foto: Michael Neumann
Hardergrat, Berner Oberland, Schweiz. | Foto: Michael Neumann
Klassische Trekkingzelte lassen sich grundlegend in die Kategorien Kuppel-, Tunnel- und Geodätzelt unterteilen. Jede Zeltform hat ihr Einsatzgebiet.

Das Kuppelzelt

+  steht meist schon mit wenigen oder sogar ohne Abspannungen stabil (zumindest das Innenzelt)
+  benötigt wenig Standfläche
+  bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber einem Geodät
-  ein geringes Platzangebot und niedrige Sitzhöhe
-  den Aufbau sollte man zunächst ohne Zuschauer üben, er kann kompliziert sein 

 

Entwickelt für Wanderer, die ein leichtes, dennoch robustes Zelt benötigen. Das Fjällräven Abisko Lite 2 Tunnelzelt.
Entwickelt für Wanderer, die ein leichtes, dennoch robustes Zelt benötigen. Das Fjällräven Abisko Lite 2 Tunnelzelt. | Foto: Globetrotter Magazin
Das Tunnelzelt 

+  bietet viel Platz bei wenig Gewicht
+  ist logisch und einfach aufzubauen
-  erfordert solide und sorgfältige Abspannung, ohne Übung nur durch zwei Personen zu erledigen
-  steht nur mit Heringen/Ankern
-  birgt die Gefahr von Sackbildung und Windgeräuschen bei nicht perfekter Abspannung

 

Oder das Geodät

Als dritte Zeltform hat sich das Geodät in den letzten Jahren als High-End-Produkt für extreme Verhältnisse herausgestellt. Vorteil ist die enorme Windstabilität bei gutem Raumangebot. Dies bezahlt man jedoch mit einem hohen Gewicht, langwierigem Aufbau und höherem Preis. Der ideale Partner für Expeditionen.

 
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