Weltreise: Honeymoon XXL

Foto: Stefan Richter
Direkt nach der Hochzeit begaben sich Julia und Stefan Richter auf Hochzeitsreise. Aber so richtig. Sie ließen ihre Jobs Jobs sein, und in 433 Tagen ging es einmal um die halbe Welt – immer dem Sommer nach.

Die letzte Frage zuerst: Was macht man nach über einem Jahr auf Reisen am ersten Tag daheim?

Julia: Das, was wohl die meisten machen – die Familie treffen. Auf meine Großeltern, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben, hatte ich mich ganz besonders gefreut. Gelandet sind wir in meiner Heimat Hamburg, wo wir klassisch mit Willkommens-Bannern am Gate empfangen wurden. Am zweiten Tag folgte dann ganz banal der Gang zur Krankenversicherung, uns neu anmelden.

Julia wollte nach Alaska, Stefan in die Südsee. Die Kunst bestand darin, diese zwei Ziele sinnvoll zu verbinden. | Foto: fotonen.eu/kayfochtmann.de

Und was tatet ihr am ersten Tag der Reise?

Stefan: Auch nicht sonderlich viel. Nachdem wir daheim den Job gekündigt, die Wohnung aufgelöst und zwei Wochen zuvor geheiratet hatten, haben wir am ersten Tag in Ulan Bator sortiert: uns und unsere Ausrüstung. Allein das Visum für die Mongolei zu bekommen, war nochmal richtig spannend. Da Julia nach der Hochzeit ja Richter hieß, konnten wir dieses überhaupt erst kurz vor der Abreise beantragen. Gekommen ist es dann am Samstag, geflogen sind wir am Dienstag.

Und wann hat es dann richtig Klick gemacht?

Stefan: Ich brauchte ganze drei Monate, bis es sich nicht mehr an­gefühlt hat wie Urlaub.

Julia: Bei mir waren es die zwei Wochen Bali im zweiten Monat. Kein Ortswechsel, nur surfen und da sein.

 

Bildergalerie: Honeymoon XXL

Wie kam eigentlich eure Reiseroute zustande?

Julia: So eine Reise war schon lange mein Traum.

Stefan: 2012 haben wir uns bei einer Seekajaktour in Schweden verlobt. Aber anstelle eines Rings habe ich Julia eine Weltkarte geschenkt. Die hing fortan in unserer Wohnung, und wir haben Stunden damit zu­gebracht, uns eine Route um die Welt zu erträumen.

Julia: Ich wollte unbedingt nach Alaska, Stefan in die Südsee. Die Kunst bestand nun darin, diese zwei Ziele sinnvoll mit anderen Destinatione­­n zu verbinden.

Stefan: Insgesamt waren fünf Länder gesetzt, der Rest hat sich dann größtenteils ergeben. Wichtig war, ideale­s Reise­wetter, sinnvolle Flugrouten und niedrige Flug­preise in Einklang zu bringen. Denn merke: Wer weniger ausgibt, kann länger reisen. Hat geklappt, am Ende ware­n wir 14 statt der geplanten zwölf Monate unterwegs.

Hinkommen, wo sonst keiner hinkommt: mit dem Seekajak unterwegs auf den Philippinen. | Foto: Stefan Richter
Hinkommen, wo sonst keiner hinkommt: mit dem Seekajak unterwegs auf den Philippinen. | Foto: Stefan Richter

Ihr seid leidenschaftliche Skifahrer. Habt ihr den Winter nie vermisst?

Julia: Zur Sicherheit hatten wir tatsächlich ein Paket mit Skiausrüstung daheim deponiert, das man uns etwa nach Südamerika hätte nachschicken können. Doch dann habe­n wir unterwegs derart viele Eindrücke gewonnen, dass wir den Winter und auch Südamerika gecancelt haben.

Stefan: Und als dann noch klar war, dass der Winter 14/15 in Europa eher unterdurchschnittlich verlief, machte uns das noch ein Stück weit gelassener.

Round-the-World-ticket oder Einzelbuchung?

Stefan: Ganz klar Letzteres. Ein Round-the-World-Ticket verschafft einem zwar Erleichterungen bei der Visa­vergabe, doch muss man sich schon ein Jahr im Voraus auf die exakte Flugroute festlegen – und wir wollten alles, nur das nicht. Ich löse mich doch nicht daheim von Job, Wohnung und Familie, nur um dann sklavisch einer festgelegten Route zu folgen. Wir wollten immer flexibel bleiben, auch lagen unsere Reiseziele fernab der üblichen Standardrouten für ein solches Ticket.

Julia: Noch ein Nachteil des RTW-Tickets ist, dass man auf eine Richtung festgelegt ist. Also immer gen Westen oder immer gen Osten. Einfach mal von Neuseeland zurück nach Nepal, weil dort das Trekkingwetter gerade passt, das geht nur mit individueller Flugbuchung.

Kann man Weltreisen auch im Reisebüro buchen?

Stefan: Es gibt bestimmt einen Markt für so was, doch das sind in erster Linie hochpreisige Geschichten. Wir selbst haben unterwegs nur zweimal Gebrauch von geführten Touren gemacht – eine Bootstour auf den Cook Islands und einen Kajakkurs in Nepal.

Der alte Trick: die Blondine an der Straße, der Stefan im Gebüsch. | Foto: Stefan Richter
Der alte Trick: die Blondine an der Straße, der Stefan im Gebüsch. | Foto: Stefan Richter

Was war vom ersten bis zum letzten Tag mit im Rucksack dabei?

Stefan: Zuallererst mal die Technik wie Kamera, Laptop und das unvermeidliche Smartphone. Dazu kamen Zelt, Schlafsack und ein Satz Outdoorklamotten. Drei Mal haben wir unterwegs auch Sachen nach Hause geschickt, die wir nicht mehr brauchten. Und wir hatten Sachen dabei, von denen wir wussten, dass sie nicht mehr ewig halten. In Nepal, wo wir auf dem Weg ins Everest-Basecamp bis auf 5555 Meter unterwegs waren, haben wir uns zuvor fehlende warme Ausrüstung vor Ort dazugekauft und hinterher gespendet.

Neben dem Paddeln und Wandern stand Surfen ganz oben auf eurer To-do-Liste. Hattet ihr das schon mal gemacht?

Julia: Wir waren Jahre vorher mal in Portugal, wo wir einen einwöchigen Anfängerkurs durchlitten. Und das war ganz schrecklich. Wir haben so viel Salzwasser geschluck­t, dass hinterher der Atlantik halb leer war. Nie wieder, lautete unser Fazit. In Bali haben wir es dann erneut versucht. Und siehe da, nach einer Woche sind wir zumindest Weißwasserwellen gesurft. Das Surfen einer grünen Welle gestaltete sich aber ungleich schwieriger.

In Nepal wurde auf dem Dudh Kosi gepaddelt ... | Foto: Stefan Richter
In Nepal wurde auf dem Dudh Kosi gepaddelt ... | Foto: Stefan Richter

Kann jeder Surfen lernen?

Julia: Prinzipiell schon. Es braucht aber viel Leidens­fähigkeit, Engagement, Ehrgeiz und eine hohe Frustrationsgrenze. Auf einen guten Tag beim Surfen folgen zehn schlechte, doch die übersteht man, weil man wiede­r den einen erleben will.

Stefan: Hauptproblem beim Surfen ist die extrem schlechte Wiederholfrequenz. Manchmal treibt man zwei, drei Stunden im Wasser rum und bekommt keine einzige Welle – sei es durch Unvermögen oder weil die besseren Surfer schneller sind. Was beim Surfen fehlt, sind die Anfängerpisten und der Zauberteppich.

Bleiben wir beim Wassersport. In Nepal habt ihr einen Kurs für Novizen im Wildwasserkajak gemacht. Ist das leichter als Surfen?

Stefan: Ja, aber anders. Gerade die Flüsse Nepals führen unfassbar viel Wasser, und daran musst du dich erst gewöhnen. Kajaktechnisch waren wir nicht ganz unbeleckt, hatten wir doch zumindest schon eine Seekajaktour in Schweden auf dem Kerbholz. Doch auf einem Wildfluss hast du keine Bremse. Wenn vor dir ein Hindernis auftaucht, gibt es kein Zögern, dann heißt es Augen zu und durch. Das muss man mental erst mal hinkriegen.

... und in Bali die perfekte Welle geritten. | Foto: Stefan Richter
... und in Bali die perfekte Welle geritten. | Foto: Stefan Richter

Welches Land auf eurer Route hat euch am meisten beeindruckt?

Stefan: Da gibt es keine Rangliste. Doch wenn ich drei Länder hervorheben müsste, dann wären das die Mongolei, Nepal und die Philippinen. Drei Länder, in denen die Menschen wenig haben, aber ungeheuer viel geben. Die Gastfreundschaft dort war beeindruckend.

Und wo müsst ihr nicht mehr hin?

Julia: Auch hier müssen wir passen, uns hat es überall gefallen. Wenn man in der Lage ist, sich auf die lokalen Gegebenheiten einzulassen, hat jede Region auf dieser Welt ihren Reiz. Am anspruchsvollsten in Sachen Anpassung war sicherlich das Essen in der Mongolei, aber auch das haben wir hinbekommen.

Wie steht es um das Ansehen des deutschen Rucksacktouristen in der Welt?

Julia: Viel besser als erwartet. Deutschland wird überall positiv gesehen. Wir haben wirklich allerorten viele deutsch sprechende Rucksacktouristen getroffen. Die gehen mit offenen Augen durch die Welt und wissen sich zu benehmen.

Kein Haus, keine anderen Menschen, kein 3G – drei Wochen digitaler Detox auf dem Beaver Creek in Alaska. | Foto: Stefan Richter
Kein Haus, keine anderen Menschen, kein 3G – drei Wochen digitaler Detox auf dem Beaver Creek in Alaska. | Foto: Stefan Richter

Wie habt ihr euch vor Ort fortbewegt?

Stefan: Von ganz schnell bis ganz langsam. Als Verkehrsmittel kamen Flugzeug, Zug, Bus, Mietwagen, eigenes Auto, Mietmoped, Pferd, Seekajak und Kanu zum Einsatz, ab und an sind wir auch zu Fuß gegangen. Je nach Land bewegt man sich am besten so fort, wie es die Einheimischen tun. Wo man Tuk-Tuk fährt, sind wir Tuk-Tuk gefahren, wo geritten wird, sind wir geritten.

Ein Autokauf im Ausland, wie geht das vonstatten?

Stefan: Viel einfacher als bei uns. Wir haben es in Neuseeland durchexerziert. Man sucht sich die passende Annonce, ruft an, schaut vorbei, macht eine ausgiebige Probefahrt, für die unser Verkäufer noch nicht einmal eine Sicherheit wollte, legt das Geld bar auf den Tisch und fährt zur Post, wo man das Auto für neun Dollar auf sich registriert. Ob man sich dann noch ent­sprechend mit Teil- oder Vollkasko versichert, bleibt jedem selbst überlassen. Auch Kosten für neue Nummern­schilder entfallen, da jedes Auto seines Zeit seines Autolebens behält. Und nach neun Wochen haben wir es dann einfach wieder verkauft.

Wie viel Mut braucht es, um Familie und Freunde zu verlassen und den Job zu kündigen?

Julia: Also wir fanden es nicht besonders mutig, da wir weder besonderen Wert auf finanzielle Sicherheit noch auf die Routinen des Alltags legen. Auch der eine Job bis ans Lebensende ist nicht unser Ding. Die Arbeitswelt heute fordert doch eh Mobilität, das haben wir halt schon mal exemplarisch durchexerziert.

Die einzigen Mitbewohner am Beaver Creek in Kanada. | Foto: Stefan Richter
Die einzigen Mitbewohner am Beaver Creek in Kanada. | Foto: Stefan Richter

Was kostet eigentlich so eine Weltreise?

Stefan: Uns hat sie 17500 Euro pro Person gekostet. Würde man seine Zeit vornehmlich in Asien verbringen, kommt man auch mit 10000 Euro hin. Die Preistreiber bei uns waren Neuseeland, Nordamerika und die Südsee.

Stichwort Gesundheit auf Reisen: Habt ihr vorab spezielle Impfungen bekommen?

Stefan: Hepatitis A und B hatten wir bereits, nur die Tollwutimpfung fehlte noch. Eine Malariaprophylaxe kam nicht infrage, da wir uns zum Teil monatelang in Risikogebieten aufgehalten haben. Und so lautete dann auch der Tipp unseres Tropenarztes, im Fall der Fälle sofort vor Ort zum Arzt zu gehen und auf das lokale Wissen um die richtige Behandlung zu vertrauen. 

Julia: Bei allen Outdooraktivitäten sollte man sich zudem bewusst sein, dass es mitunter ein, zwei Tage dauern kann, bis ärztliche Hilfe kommt. Im Zweifel riskiert man also besser ein bisschen weniger.

Wie erschließt man sich die Küche Südostasiens? Logisch, mit einem Kochkurs vor Ort. | Foto: Julia Richter
Wie erschließt man sich die Küche Südostasiens? Logisch, mit einem Kochkurs vor Ort. | Foto: Julia Richter

Stichwort Sicherheit auf Reisen: Hattet ihr unterwegs mit Langfingern Probleme?

Stefan: Nein. Und das ist sicher eine der schönsten Erkenntnisse unserer Reise: Die Welt ist gar nicht so schlecht, wie viele denken. Klar berichten die Medien gern über Mord und Totschlag im Paradies, denn das ist gut für Quote und Auflage. Doch die guten Nachrichten, die interessieren leider keinen.

Julia: Auch die anderen Rucksackreisenden, mit denen wir geredet haben, konnten über die von uns bereisten Regionen nur Gutes berichten. Einzig jene, die auch Südamerika erlebt haben, wussten auch Negatives zu berichten. Aber deshalb nie nach Südamerika? Sicher nicht.

Wie oft wusstet ihr morgens eigentlich nicht, wo ihr abends schlaft?

Julia: Sehr oft. Die einzigen im Voraus gebuchten Unter­künfte hatten wir vor längeren Flügen, immer in der Nähe des jeweiligen Flughafens. So kann man sicher­stellen, dass man seinen Flieger nicht verpasst, und geht entspannt und ausgeruht an Bord.

Stefan: Ein Schlüssel, um jeder Übernachtung relaxt entgegenzusehen, war unser Hilleberg. Mit diesem »Hotelzimmer« im Rucksack war man für alle Eventualitäten gewappnet, nicht nur auf den Wanderungen. Und zur Schonung des Reisebudgets trägt es auch bei. Alles in allem haben wir 145 Nächte im Zelt geschlafen.

Wie lief die Planung? Klassisch durch den Lonely Planet geschmökert oder jeden Schritt vorher im Internet durchklamüsert?

Julia: Heutzutage gibt es eher ein Zuviel als ein Zuweni­g an Informationen. Wohl dem, der da den Überblick behält. Vor der Reise sind wir viel durchs Internet gesurf­t, unterwegs hatten wir dann eher selten den entsprechen­den Lonely-Planet-Führer einstecken. Viel besser aber waren die Tipps vor Ort, die wir von anderen Reisenden oder den Einheimischen bekamen.

Warum eine Weltreise? Darum. Stelzenfischer in Sri Lanka. | Foto: Stefan Richter
Warum eine Weltreise? Darum. Stelzenfischer in Sri Lanka. | Foto: Stefan Richter

Sind Smartphones unterwegs Fluch oder Segen?

Stefan: Definitiv ein Segen, besonders in Asien, wo man selbst im letzten Dorf 3G hat. Ein internetfähiges Smartphone in Kombi mit Google Maps und der freundlichen Damenstimme, die einen immer in die richtige Richtung schickt, sind unterwegs Gold wert.

Julia: Wir können aber auch anders. Unsere dreiwöchige Kanutour in Alaska fern aller Handymasten war digitaler Detox in Reinform.

Welche Eigenschaften des anderen, von denen ihr vor der Hochzeit noch gar nichts wusstet, sind auf der Reise zutage getreten?

Julia: In Alaska beim Kanufahren gab es einen lustigen Rollentausch. Als wir vom Beaver Creek in den Yuko­n eingebogen sind, gab es wenig Strömung und viel Wind – natürlich von vorn. Bis zu unserem Abholpunkt musste­n wir aber noch 50 Kilometer paddeln. Da ist Stefan, sonst so ruhig und besonnen, ausgeflippt und hat sein Paddel weggeworfen.

Stefan: Julia, die sonst durchaus über einiges an Temperament verfügt, hat dagegen dem Wind stoisch die Stirn geboten und ist gepaddelt wie ein Uhrwerk. Ich stand wohl kurz davor, ausgesetzt zu werden.

Kleine und große Geschichten: Schnack in Sri Lanka. | Foto: Stefan Richter
Kleine und große Geschichten: Schnack in Sri Lanka. | Foto: Stefan Richter

Wie gewöhnt man sich nach der Reise wieder an eine geregelte Arbeit?

Stefan: Das war kein Problem. Allerdings sollte man sich vorher bewusst sein, dass man hinterher die Dinge eventuell mit anderen Augen sieht. Man ist gelassener, wenn Probleme auftauchen. Und man stellt die Arbeit nicht mehr zwangsläufig über alles.

Julia: War man einmal raus aus dem Hamsterrad, weiß man: Es geht auch ohne Arbeit – zumindest für eine gewiss­e­ Zeit. Das macht frei im Kopf – wovon wiederum die Arbeit profitiert.

Ist euer Blog noch online?

Stefan: Na klar ist www.lookfornewhorizons.com noch online. Wir bloggen zwar nicht mehr so viel wie während unserer Reise, aber wir haben die Seite auch nach der Reise weiterleben lassen. Schließlich gibt es auch in unserer Heimat neue Horizonte. Die besten Geschichten unserer Reise schreiben wir übrigen­s gerade auch für einen Bildband zusammen, der im kommenden Herbst erscheine­n wird.

Anstoßen im Everest-Basislager. | Foto: Stefan Richter
Anstoßen im Everest-Basislager. | Foto: Stefan Richter

Euer schönstes Souvenir von der Reise?

Stefan: Unsere Bilder. Ich habe unterwegs meine Leiden­schaft für Fotografie so richtig ausleben können. Und digitale Bilder wiegen im Rucksack auch nicht so schwer wie Muscheln, Steine oder Ethno-Kunst.

Die nächste Weltreise dann zur Silberhochzeit?

Julia: Bevor wir gestartet sind, dachten wir, dass der Trip unsere­n Reisehunger stillen würde. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Wir haben gesehen, dass es noch so viel mehr zu entdecken gibt. Und so wird es mit unserer nächsten Weltreise sicher nicht bis zur Silberhochzeit dauern …

 
Globetrotter Magazin Info

Stefan Richter (40) stammt ursprünglich aus Wernigerode am Harz, lebt aber schon einige Jahre in Innsbruck, wo der studierte Diplom-Kaufmann das Marketing der Kaunertaler Gletscherbahnen verantwortete. Nach der Reise fand er beim App-Entwickle­r M-Pulso in Innsbruck wieder in Lohn und Brot. In Tirol lernte er auch die Hamburgerin Julia Richter (31) kennen, die nach ihrem Studium des Sportkultur- und Verwaltungsmanagements ebenfalls im Marketing einer Bergbahn arbeitete, vor der Reise im Pitztal, heute in Schlick 2000. Beide eint neben dem Trauring besonders die Liebe zum Tiefschneefahren.