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Wandern und Trekking in Neuseeland

Blühende Wiesen und gletscherbedeckte Gipfel im Mount-Cook-Nationalpark. | Foto: Seligmann/Dollmann
Das Land der Maoris mit seinen vielen Trails und Tracks bietet Wanderern und Trekkern eine große Vielfalt. Hier geben die Wanderführer-Autoren Sylvia Seligmann und Matthias Dollmann die wichtigsten Tipps für alle, die auf ihrer Reise zu den Kiwis die Wanderstiefel schnüren wollen.

 

 

Neuseeland ist ein außergewöhnliches Wanderziel, denn das »Land der langen weißen Wolke« ist an Abwechslung nur schwer zu übertreffen. Reich an Kontrasten und mit einer fast verschwenderischen Fülle an Landschaftsbildern und Naturschönheiten ist es ohne Zweifel ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Dank seiner überschaubaren Größe und einem kaum enden wollenden Netz von Wanderwegen erschließen sich unzählige Möglichkeiten, die ursprünglichen Schönheiten des Landes auf den drei größten Inseln zu entdecken.

Stimmungsvoller Morgennebel im Paparoa Nationalpark. | Foto: Seligmann/Dollmann

Die Wahl zwischen Berghüttenromantik und frischen Zeltnächten unter dem Kreuz des Südens ist vielleicht nicht einfach, fest steht jedoch, dass in diesem vielseitigen Land jeder, auch der anspruchsvollste Wanderer, ausgiebig auf seine Kosten kommt: Der erfahrene Gipfelaspirant wird ansehnliche Bergspitzen besteigen können; der ausdauernde Streckenwanderer wird von den reichhaltigen Landschaftsbildern, die ihn auf einer einzigen Tour erwarten, überwältigt sein; der Abenteurer, der spannende Herausforderungen sucht, wird nicht zu knapp entschädigt werden; aber auch die Familie, die gemütliche Spaziergänge in stiller Natur liebt, wird mit unzählbar vielen, beeindruckenden Erinnerungen reichlich belohnt werden. Alle gemeinsam werden schließlich erkennen, dass sie – egal wie viel Zeit ihnen zur Verfügung steht – zu wenig davon haben!


 

Neuseeland in Kürze

  • Neuseeland hat bei einer Längenausdehnung von 1600 km und einer totalen Landmasse von 268 000 km2 mehr als 18 000 km Küstenlinie.
  • In Neuseeland leben etwa vier Millionen Menschen – davon ein Drittel in Auckland.
  • Auckland hat mehr Boote pro Einwohner als jede andere Stadt der Welt.
  • Die Maori waren vor etwa 1200 Jahren die ersten Menschen, die als polynesische Seefahrer das heutige Neuseeland besiedelten.
  • James Cook entdeckte 1769 die nach ihm benannte Cook Strait und nahm das Land für die englische Krone in Besitz.
  • Der Kiwi, ein einheimischer Vogel, ist Neuseelands Nationalvogel und Wappentier.
  • Mehr als ein Viertel des Landes ist über Nationalparks und Reservate geschützt.
  • Neuseelands Südalpen sind größer als die der Schweiz und Österreichs zusammen.
  • Insgesamt gibt es in Neuseeland 367 Gletscher. Davon befinden sich 360 auf der Südinsel und sieben auf der Nordinsel. Der längste ist mit 29 km der Tasman Glacier. Er ist gleichzeitig der längste Gletscher außerhalb des Himalaya.
 

Ein Inselstaat mit der Vielfalt eines Kontinents

Es gibt wohl kaum ein anderes Land, das auf einem geografisch so engen Raum eine derartige Vielfalt an Landschaftsbildern aufweist wie Neuseeland. Der im südwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans, 20 000 Kilometer von Europa entfernt liegende Inselstaat besteht aus zwei Hauptinseln und zahlreichen kleineren Inseln. Aufgrund von Verschiebungen der Kontinentalplatten präsentieren sich die beiden Hauptinseln Neuseelands äußerst kontrastreich.

Der Abel Tasman Coast Track verläuft entlang der schönsten Strände Neuseelands, hier die malerische Frenchman Bay. | Foto: Seligmann/Dollmann

Die Nordinsel besticht vor allem durch Farben und Naturphänomene. Goldgelbe Sandstrände, grüne Hügel, komplexe Höhlensysteme, urzeitliche Wälder und ein ausgeprägter Vulkanismus charakterisieren die Landschaft. Die stärkste Vulkanaktivität befindet sich zwischen dem Tongariro-Nationalpark im Zentrum und der nördlich gelegenen Bay of Plenty und äußert sich in rauchenden Kratern und geothermischen Gebieten. Zu den aktiven Vulkanen zählen Ruapehu, Ngauruhoe, Tongariro, Tarawera und White Island. Andere Vulkane, etwa im Egmont-Nationalpark, gelten als ruhend.

Die Südinsel ist die größere der beiden Hauptinseln mit nur einem Drittel aller Einwohner Neuseelands, die zerstreut in vielen kleinen Orten leben. Sie ist vielfältiger und unberührter als die Nordinsel und durch eine fast verschwenderische Fülle an ursprünglicher Natur geprägt. Tief eingeschnittene Fjorde und ausgedehnte, mit Moos überwucherte Regenwälder kennzeichnen den Süden der Insel. Im Nordwesten der Südinsel formen unterirdische Schächte, Dolinen (Senkgruben) und Ponore (Schlucklöcher) eine ausgeprägte Karstlandschaft. Im Zentrum zieht sich das gewaltige Gebirgsmassiv der Südalpen fast über die gesamte Insel. Hier sind die höchsten Gipfel und die längsten Gletscher Neuseelands zu finden.
 

 

Anforderungen

Obwohl die meisten Touren auf ausgebauten Wegen oder gut markierten Pfaden verlaufen, ist für einige Wanderungen Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, eine gute Kondition und Orientierungssinn erforderlich. Als Winterbegehung oder bei ungünstigen Witterungsverhältnissen können sich die Anforderungen erheblich erhöhen!

 

Neuseelands Wanderwege

Abenteuerliche Hängebrücken sind typisch für Neuseelands Wanderwege. | Foto: Seligmann/Dollmann

Neuseelands Wanderwege werden im Allgemeinen als Tracks bezeichnet. Dabei wird unterschieden zwischen Walks/Walkways, die gut ausgebaut und kontinuierlich instand gehalten werden, und Tramping Tracks, die gute Fitness, Erfahrung und Ausrüstung voraussetzen und meist weniger stark frequentiert sind. Eine Route ist nur dürftig markiert oder unmarkiert und wird nicht instand gehalten.

Das Department of Conservation (DoC) gibt Auskunft über den aktuellen Zustand eines Weges. Auf Neuseelands Wanderwegen sind viele der Flüsse durch schmale Hängebrücken überbrückt, und in einigen Gebieten werden Holzstege verlegt, um die empfindliche Vegetation zu schützen. Die Wegmarkierungen werden in der Regel an Bäumen angebracht, nur oberhalb der Baumgrenze und auf Wiesen weisen farbige Metallstangen und manchmal Steinmännchen den Weg. Während die älteren Markierungen aus weiß-roten Metallschildern bestehen, sind neu markierte Wege meist mit orangefarbenen Plastikdreiecken versehen.

 

Wetter und Trackbedingungen

Da das extrem wechselhafte Wetter zu jeder Jahreszeit stets für spannende Wetterverhältnisse sorgt, können sich die Bedingungen auf den Tracks in rasender Geschwindigkeit ändern. Während die Sonne beim Aufstieg erbarmungslos vom strahlend blauen Himmel brennt, kann es beim Abstieg plötzlich schneien. Nach heftigen Regenfällen können Flüsse über die Ufer treten, die Wege überschwemmt sein und somit jede Wanderung zu einem feuchten Abenteuer werden lassen. Hochwasser und Erdrutsche infolge heftiger Regenfälle sind keine Seltenheit, sodass umgestürzte Bäume auf einmal den Weg versperren, Lawinen und Murenabgänge ihn verlegt haben oder Brücken weggerissen wurden. Und plötzlich ist ein »einfacher« Weg schwieriger oder gar unpassierbar.

 

Gefahren

Auch im Sommer ist in höheren Lagen mit Schnee zu rechnen. | Foto: Seligmann/Dollmann

Aufgrund des sich rasant  ändernden Wetters in Neuseeland muss jederzeit – auch im Sommer – mit Temperaturstürzen, Schneefall, Nebel und Eis gerechnet werden! Die größte (meist unterschätzte) Gefahr für Wanderer besteht bei Flussdurchquerungen (häufigste Wandertodesursache in Neuseeland). Während heftigen Regenfällen schwellen Flüsse sehr schnell an, und kleine Bäche können sich in wenigen Minuten in reißende Wildwasser verwandeln, sodass sie nicht mehr gefurtet werden können. Dann muss unbedingt in der letzten Hütte oder an einem geschützten Platz abgewartet werden, bis der Pegel wieder sinkt. Wenn der Regen aufhört, schwellen die Flüsse genauso schnell auch wieder ab.
In den Wintermonaten sind die meisten Tracks nur sehr erfahrenen Bergsteigern vorbehalten, da ein hohes Lawinenrisiko sowie vereiste Stellen auch die im Sommer leichten Wege gefährlich machen! 
Grundsätzlich gilt: Vor jeder Wanderung immer den aktuellen Wetterbericht beim DoC einholen.

 

Ausrüstung

Sehr guter Regen-, Wind- und Kälteschutz, festes Schuhwerk mit griffiger Sohle, Sonnenschutzcreme wegen der dünnen Ozonschicht mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LF 30, am besten vor Ort kaufen) und ausreichend Flüssigkeit werden bei den meisten Touren vorausgesetzt. In einigen Wandergebieten ist außerdem ein Insektenschutzmittel gegen die lästigen Sandflies unverzichtbar (am besten die vor Ort gängigen Roller oder Sprays mit DEET verwenden).
Bei Wanderungen durch bodenlosen Schlamm, über Schnee- oder Vulkanfelder können Gamaschen sinnvoll sein. Sandalen erleichtern eventuelle Flussdurchquerungen; hierbei ebenfalls hilfreich sind Trekkingstöcke. Für mehrtägige Touren sind zusätzlich ein möglichst wasserdicht verpackter Schlafsack, Kocher und Kochutensilien, gut geplante Lebensmittelrationen plus Notproviant, eine Erste-Hilfe-Ausstattung und Reiseapotheke, Taschenlampe und Toilettenpapier wichtig sowie Zelt und -zubehör bei Zeltübernachtungen.
Das Wasser aus Flüssen oder Seen sollte entweder gut abgekocht, gefiltert oder chemisch behandelt werden (Wasserdesinfektion z.B. Micropur oder Certisil von zu Hause mitnehmen), um den dort vorkommenden Parasit Giardia abzutöten, der zu Durchfall und Magenkrämpfen führt. Das Leben auf den Hütten erleichtert man sich durch so einfache wie nützliche Utensilien wie Hüttenschuhe, Ohrenstöpsel, Kerzen und ein gutes Buch.

 

Einkehr und Unterkunft

Lauschiger Zeltplatz am Bullock Creek. | Foto: Seligmann/Dollmann

Zelten ist auf fast allen mehrtägigen Wandertouren auf ausgewiesenen Plätzen möglich und erhöht – im Gegensatz zur Hüttenübernachtung – die Chance auf eine schnarchfreie Nacht. Die meisten Mehrtagestouren können jedoch auch ohne Zelt gewandert werden, da es in Neuseeland ein relativ dichtes Netz von Hütten gibt. Die Hütten werden vom DoC verwaltet, sind unbewirtschaftet und entsprechend ihrem Standard nach Kategorien aufgeteilt: Gut ausgestattete Hütten der Kategorie I verfügen über Trinkwasser, Toilettenhäuschen, Matratzen, Gasöfen und in den Sommermonaten auch über Gaskocher, sodass der eigene Kocher nicht mitgenommen werden muss, während ein Kochtopf immer dabei sein sollte! Hütten der Kategorie II verfügen über die gleiche Ausstattung, jedoch ohne Gaskocher und meist mit Holzöfen. Hütten der Kategorie III sind einfache Hütten mit Schlafplattformen ohne Matratzen, und Hütten der Kategorie IV werden in der Regel nur als Notunterkünfte (sehr einfache Hütten oder Biwakschachteln) benutzt. Für Hütten der Kategorien I–III (außer den Great-Walks-Hütten, die während der Sommermonate mit konkretem Datum beim DoC vorgebucht werden müssen) benötigt man Backcountry Hut Tickets, die zum Übernachten berechtigen und für alle Backcountry-Hütten im Land verwendbar sind – erhältlich in jedem Visitor Information Centre und beim DoC. Tipp: Wer plant, häufig auf Hütten zu übernachten, kauft sich einen Annual Hut Pass, der zwar nicht für Great-Walks-Hütten gilt, sich aber schon bei 8–15 Übernachtungen in Backcountry-Hütten (je nach Kategorie) lohnt.

 

Anfahrt zu den Wanderungen

Tiefe Schluchten und grüne Küsten kennzeichnen die alten Vulkanlandschaften. | Foto: Seligmann/Dollmann

Das Busnetz Neuseelands ist umfangreich und verbindet alle Städte und größeren Orte miteinander. Daneben verkehren zahlreiche regionale Busunternehmen und kleinere Shuttle-Busse, mit denen auch die meisten Wandertouren erreicht werden können. Busfahrpläne sind im Visitor Information Centre erhältlich. Darüber hinaus sind Unterkünfte (Backpacker, Jugendherbergen, manche Campingplätze) oft gerne bei der Transferorganisation zu und von den Tracks behilflich. Ein Auto ist das unabhängigste Reisemittel, man gelangt in Gegenden, die auch kleinere Shuttle-Busse nicht mehr anfahren, und Wanderparkplätze sind meist ausreichend vorhanden. Liegt der Endpunkt einer Wanderung fernab vom Ausgangspunkt und sollte keine Busverbindung möglich sein, ist es meist relativ einfach, über eine Mitfahrgelegenheit (z.B. trampen) zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.

 

Karten

Einfache Übersichtskarten in Form von Faltblättern als auch topografische Karten im Maßstab 1:50.000 erhält man in jedem DoC-Informationszentrum der Region.

 

Tipps für Streckenwanderungen

  • Abkömmliches Gepäck, das für die einzelne Tour nicht benötigt wird, kann häufig in Jugendherbergen oder Backpacker aufbewahrt oder gegen ein geringes Entgelt eingeschlossen werden. Manchmal übernimmt das DoC auch diesen Service.
  • Sehr große und vor allem stabile Plastiktüten, die den Inhalt des Rucksacks vor Nässe schützen, sind in einigen DoC Informationszentren, etwa in Fjordland, erhältlich.
 

Ball Pass Crossing:

Im Schatten des höchsten Berges: Anspruchsvolle Hochtour für gletschererfahrene Bergwanderer in die einsamen Eisregionen am Mount Cook (2 Tage).

 

Abel Tasman Coast Track:

Türkise Lagunen, goldenen Sandbuchten und sattgrüne Farne: Paradiesische Küstenwanderung entlang der schönsten Strände der Südinsel Neuseelands (4 Tage).

 

Mount Ruapehu:

Aktiver Vulkan: Hochalpine Gebirgstour auf das meist schneebedeckte »Dach« der Nordinsel (2672 m) wo ein graugrüner Kratersee brodelt (7 Std.).

 

Routeburn Track:

Wasserfälle, Hängebrücken und Regenwald: Eine spektakulärer alpiner Streifzug durch zwei Nationalparks (3 Tage).

 

Mueller Hut:

Mit Blick auf die Eislawinen am Mount Sefton: Steile 1000-Meter-Kraxelei in die weiße Gletscherwelt der Südalpen (5.40 Std.).

 

Angelus Circuit:

Rundwanderung am Lake Rotoiti: ausgesetzte Genusskraxelei über einen zerklüfteten Gebirgsgrat (3 Tage).

 

Fanthams Peak:

Ein Platz in der ersten Reihe: Aufstieg zum Nebengipfel des berühmten Vulkanbergs Mount Taranaki (5.45 Std.).

 

Tablelands Circuit:

Karst- und Marmorlandschaft auf der Südinsel: Wildromantische Tour am Mount Arthur mit überraschenden Highlights (2 Tage).

 

Inland Pack Track:

Flusswanderung: Spannendes Abenteuer im Tieflandregenwald, bei dem es auch mal ein bisschen feucht und matschig werden kann (2 Tage).

 

The Pinnacles:

Auf die Kronzacken steigen: Wild zerklüftete Felsnadeln für alle Kletterfans mit spektakulärer Aussicht über das üppig, grüne Kauaeranga Valley (6.15 Std.).

Alle oben genannten Touren sind im Rother Wanderführer ausführlich beschrieben.

 

Weitwanderweg Te Araroa:

Der 2011 eingerichtete »lange Pfad« führt 3030 Kilometer von Cape Reinga im Norden der Nordinsel quer durch Neuseeland bis nach Bluff im Süden – Gehzeit vier Monate: www.teararoa.org.nz.

 

Vegetation

Es gibt in Neuseeland (außer einer sehr seltenen, kleinen Spinne) keine gefährlichen oder giftigen Pflanzen und Tiere. Als Folge der über 100 Millionen Jahre langen völligen Isolation der Inseln im Pazifik konnte sich Neuseelands einzigartige Flora und Fauna ungestört und eigenständig entwickeln und brachte dabei zahlreiche endemische (nur hier vorkommende) Arten hervor. Allein 84 Prozent aller Pflanzen Neuseelands sind endemisch, darunter einige botanische Raritäten wie der riesige Kauri, eine immergrüne Fichtenart, die bis zu 2000 Jahre alt und über 50 Meter hoch werden kann.

Golden schimmerndes Tussockgras im Abendlicht. | Foto: Seligmann/Dollmann

Nördlich von Auckland und auf der Coromandel-Halbinsel ist diese zweitgrößte Baumart der Welt noch vorzufinden. In den Regenwäldern der Nordinsel wächst Rimu (Rotkiefer), einer der verbreitetsten einheimischen Bäume Neuseelands. Rata trifft man besonders an der Ostküste der Nordinsel und auf der Coromandel-Halbinsel an. Im Dezember trägt er leuchtend rote Blüten und wird daher häufig auch als Christmas Tree bezeichnet. Auch Nikau, die einzige subtropische Palme Neuseelands und gleichzeitig die in den südlichsten Breiten vorkommende Palme der Welt, ist hier häufig zu finden.

Auf der Südinsel ist die Vegetation von der Höhe abhängig. Auf Meereshöhe bis etwa 800 Meter dominieren Regenwälder mit Moosen, Farnen und Baumfarnen, die bis 20 Meter hoch werden können. Auch der tropisch aussehende Cabbage Tree ist weit verbreitet. Ganz im Süden überwiegen Buchenwälder, insbesondere Rotbuchen, Silberbuchen und Bergbuchen. In Höhen ab 1200 Meter beginnen das Tussockgrasland und die alpine Vegetation. Oberhalb der Baumgrenze begegnet man alpinen Butterblumen, Berggänseblümchen, Enzian und dem neuseeländischen Edelweiß.

 

Tierwelt

Auch Neuseelands Tierwelt weist Besonderheiten auf, denn aufgrund der ursprünglich fehlenden Raubtiere entwickelten sich zahlreiche flugunfähige Vögel. Der bekannteste ist der nachtaktive Kiwi (Schnepfenstrauß), der in den dichten Farnwäldern beheimatet ist. Nur fünf Prozent aller Kiwiküken überleben in der Wildnis. Im Fjordland gibt es noch 5000 Kiwis, auf Stewart Island etwa 20.000. Dagegen sind zwei weitere flugunfähige Vögel, die Rallenarten Weka (Wekaralle) und Pukeko (Purpurhuhn), häufiger entlang der Wanderwege anzutreffen. Den kleinen Fantail (Graufächerschwanz) erkennt man an seinem breit gefächerten Schwanz, mit dem er in den Wäldern kleine Insekten vom Boden hochwedelt.

Weit verzweigte Küsten in den Marlborough Sounds. | Foto: Seligmann/Dollmann

Häufig wird man auch der Waldtaube begegnen, deren hubschrauberähnlicher Flügelschlag schon von Weitem zu hören ist. In den alpinen Bereichen der Südinsel wird der Wanderer höchstwahrscheinlich den Bergpapagei Kea, der als einer der intelligentesten Vögel gilt, zu Gesicht bekommen. Er ist der einzige Papagei, der oberhalb der Schneegrenze lebt, steht unter Schutz, ist sehr neugierig und entwickelt einen zerstörerischen Spieltrieb bei achtlos liegen gelassener Ausrüstung. Zudem leben in oder auf dem Wasser zahlreiche, auch seltene Vögel, wie zum Beispiel der Albatros und einige Pinguinarten.

Bei den Meeressäugetieren sind Robben, Wale und Delfine sehr verbreitet. Das meistverbreitete Landsäugetier ist nicht, wie häufig vermutet, das Schaf, von dem es in Neuseeland etwa 44 Millionen gibt – das entspricht elf Schafen pro Person –, sondern das ursprünglich wegen seines Fells von Australien eingeführte Opossum. Etwa 70 Millionen Exemplare gelten heute als größte Landplage, da sie den einheimischen Wald zerstören und auch Kiwieier fressen. Aus diesem Grund werden sie überall in Neuseeland gejagt oder vergiftet.

Aus der artenreichen Insektenwelt sind die namhaften Glowworms hervorzuheben. Sie sind die Larven einer Fliege, von denen dünne, klebrige Leuchtfäden herunterhängen, mit denen sie kleinere Insekten fangen. Sie kommen im Regenwald an dunklen, feuchten Felsüberhängen vor sowie in feuchten Höhlen, die sie sich mit Weta, einem geschützten, bis zu zehn Zentimeter großen Insekt teilen. Zu den unangenehmen Plagegeistern zählen die kleinen, schwarzen Sandflies, die besonders im feuchten Südwesten der Südinsel in Schwärmen auftreten – sie beißen und saugen Blut. Wespen können in einigen Gebieten, etwa in den Wäldern der nördlichen und zentralen Südinsel, ein Problem sein.

 

Nationalparks und Naturschutzgebiete

Wanderer beim Aufstieg durch den Urwald. | Foto: Seligmann/Dollmann

Die allerschönsten und ursprünglichsten Landschaften Neuseelands sind mittlerweile in 14 großen Nationalparks, mehreren Maritime Parks und mehr als einem Dutzend Forest Parks geschützt, die vom DoC verwaltet werden. Der älteste Nationalpark Neuseelands ist der Tongariro-Nationalpark, der 1887 gegründet wurde. Erst 2002 wurde Rakiura auf Stewart Island zum Nationalpark erklärt und ist somit der jüngste. Der kleinste Nationalpark ist mit 22.530 Hektar der Abel-Tasman-Nationalpark, Fjordland-Nationalpark ist mit 1.252.297 Hektar der größte.

Zum Schutz der Natur hat das DoC Richtlinien herausgegeben, die insbesondere für den Aufenthalt in den Nationalparks beachtet werden sollten. Drei Gebiete wurden per UNESCO-Beschluss zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt: Tongariro-Nationalpark, Südwest-Neuseeland und Neuseelands subantarktische Inseln.

 

Natur- und Umweltschutz

Das DoC hat einen Environmental Care Code herausgegeben, dessen Bestandteile jeder Wanderer zum Schutz der Natur beachten sollte:

  • Schütze Neuseelands Flora und Fauna, denn sie ist einzigartig und oftmals vom Aussterben bedroht.
  • Minimiere deinen Abfall und packe wieder ein, was du mitgebracht hast.
  • Benutze die bereitgestellten Toiletten, ansonsten vergrabe deine Toilettenabfälle weit entfernt von Wasser, Wanderwegen und Hütten.
  • Halte Bäche und Seen sauber: Wasche dich in Bächen und Seen ohne Seife oder lasse das Wasser im Boden versickern.
  • Vorsicht mit Feuer und Zigaretten. Tragbare Kocher sind umweltfreundlicher und effizienter als offene Feuer.
  • Verwische nach dem Zelten alle Spuren deines Besuches.
  • Bleibe auf markierten Wegen, um die empfindliche Vegetation zu schützen.
  • Nimm auch Rücksicht auf andere Besucher.
  • Behandele historische/spirituelle Orte mit Zurückhaltung und Respekt.
  • Genieße deinen Besuch in der Natur. Wird der nächste Besucher merken, dass du da warst?
 

Angeln und Hochseefischen:

  • nur mit Genehmigung (erhältlich in Sportgeschäften, Informationszentren und beim DoC).

 

Baden:

 

Kiwiplantagen:

 

Bungee Jumping:

 

Eisenbahnfahrt:

 

Geothermale Aktivitäten:

 

Glowworms:

 

Heiße Quellen:

 

Kanu- und Kajakfahren:

 

Kiwi-Aufzucht-Station:

 

Maori-Kultur:

 

Museum:

 

Radtouren:

  • zum Beispiel: an der Westküste der Südinsel zwischen Westport und Haast Pass.
 

Rafting:

 

Reiten:

  • ist fast überall möglich.
 

Segeln und Windsurfen:

 

Skifahren und Snowboard (im Winter):

 

Tauchen:

 

Walbeobachtung:

 

Anreise

Internationale Flughäfen sind Auckland und Christchurch (Wellington wird nur von Australien angeflogen). Die Mehrzahl der internationalen Fluggesellschaften bietet auch Gabelflüge an. Innerhalb Neuseelands verbindet Air New Zealand die meisten größeren Städte (günstige Angebote vor Ort). Für einen maximalen Aufenthalt von drei Monaten ist kein Visum erforderlich.
Zum Schutz der einheimischen Flora und Fauna dürfen keine Pflanzen und Pflanzenprodukte, Tiere und Tierprodukte eingeführt werden, dazu zählen auch Lebensmittel. Ebenso sollten die Sohlen der Wanderstiefel vor der Einreise gut gereinigt werden sowie Zeltboden und -nägel sehr sauber sein.

 

Auskunft

Neuseeland hat ein hervorragendes Netz an Besucherzentren, die über lokale Informationen verfügen und kompetent Auskünfte jeder Art erteilen. Es gibt in nahezu jedem Ort ein Visitor Information Centre, in dem auch touristische Leistungen wie Unterkunft, Mietwagen, Fährfahrt, Bustransfer und diverse Aktivitäten gebucht werden können.

Das Department of Conservation (DoC) verwaltet als oberste Naturschutzbehörde die einzelnen Wandergebiete und ist somit zuständig für den Unterhalt der Wanderwege und Hütten. Alle Nationalparks und alle wichtigen Ausgangsorte für Wanderungen besitzen eine DoC-Dienststelle. Dort erhält man neben den aktuellsten Informationen über den Zustand eines Wanderweges oder über die Hüttenbelegung auch Auskünfte über eventuelle Gefahren sowie den aktuellen und meist sehr genauen Wetterbericht für ein bestimmtes Wandergebiet. Hier sind die erforderlichen Hüttenpässe und auch gute topografische Karten zu haben.

 

Bergrettung

Für die Bergrettung ist in Neuseeland die Polizei zuständig. Bei allen mehrtägigen Wanderungen muss man (empfohlen auch für anspruchsvolle Touren oder Solowanderer) beim zuständigen DoC eine Intention Form ausfüllen, in der man seine genaue Wanderroute und das Rückkehrdatum bekannt gibt. Nach der Wanderung darf man nicht vergessen, sich wieder auszutragen, denn sollte man – zum Zeitpunkt, da das DoC die Polizei verständigt und diese eine Suche veranlasst – statt in einer steilen Bergwand schon in der nächsten Kneipe des Ortes sitzen, können die Gebühren für die unnötige Suchaktion sehr teuer werden.

 

Camping

Es gibt einfache, sehr günstige Campingplätze, die vom DoC verwaltet werden, aber außer Trinkwasser und Toilettenhäuschen meist keine weiteren Einrichtungen besitzen. Ein Verzeichnis der Plätze – Conservation Camp Sites – ist bei allen DoC-Stellen erhältlich.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche, mit allen wünschenswerten Annehmlichkeiten wie Heißwasserboiler, Toaster und Mikrowelle ausgestattete Campingplätze, etwa Holiday Park, Motor Camp, die sogar in kleineren Orten zu finden sind. Das Verzeichnis New Zealand Holiday Accommodation Parks liegt in allen Informationszentren aus. Das Abstellen von Wohnmobilen und Zelten auf öffentlichem (nicht privatem) Land ist im Allgemeinen erlaubt.

 

Ermäßigungen

Der Besitz eines Internationalen Studentenausweises, eines Jugendherbergsausweises (YHA Card) oder einer VIP Backpacker Discount Card (vor Ort erhältlich) lohnt sich in Neuseeland. Mit diesen Karten erhält man z.B. verbilligte Inlandsflüge mit Air New Zealand (bis zu 50%), bei Bus und Bahn bis zu 30%, Ermäßigungen auf Backpackerübernachtungen, Fährfahrten, bei einigen Autoverleihfirmen, auf Eintrittspreise und sonstige Aktivitäten. Ermäßigungen, die auf eine YHA Card gelten, sind im Verzeichnis YHA New Zealand Accommodation Hostel Guide aufgelistet (erhältlich in den Jugendherbergen).

 

Geld

Neuseeländische Währung ist der Neuseeland-Dollar. An fast allen Orten werden Traveller-Schecks sowie die gängigen Kreditkarten anerkannt. Mit der EC-Karte kann an einigen Automaten Bargeld abgehoben werden.

 

Geschäftszeiten

Es gelten die generell üblichen Geschäftszeiten. Große Supermärkte sind oft bis 22:00 oder 24:00 geöffnet, in den Großstädten sogar rund um die Uhr. In einigen Wandergebieten, insbesondere auf der Südinsel, gibt es keine oder nur sehr überteuerte Lebensmittelläden (etwa in Mt. Cook Village, Punakaiki, Arthur’s Pass Village, Lake Tekapo, Stewart Island). Es empfiehlt sich, vorher in einem größeren Ort für die Dauer des Aufenthalts einzukaufen.

 

Klima und beste Reisezeit

Neuseeland ist geprägt von großen regionalen Klimaunterschieden. Während der Norden des Landes subtropisch und entsprechend wärmer ist, gilt das Klima des Südens als gemäßigt. Dieser Kontrast ist zwischen West und Ost noch stärker ausgeprägt. Da die hohen und gleichzeitig küstennahen Berge der Südalpen die von Westen kommenden Luftmassen abfangen und somit als Wetterscheide dienen, zählt die Westküste zu den regenreichsten Gebieten der Erde mit durchschnittlich 7000 Millimeter Niederschlag pro Jahr (am Milford Sound), während in Wanaka, das keine 100 Kilometer entfernt liegt, nur ein Zwanzigstel dieser Regenmenge fällt.

Wetterbestimmend in ganz Neuseeland sind zum einen die warmen tropischen Luftmassen, die von Australien herangeführt werden (Hochdruckgebiete), und zum anderen die kalten Polarwinde, die aus der Antarktis vorstoßen (Tiefdruckgebiete). Aufgrund der isolierten Lage Neuseelands sorgen diese wechselnden Hoch- und Tiefdrucklagen für extrem abwechslungsreiches Wetter. Beste Reisezeit sind die neuseeländischen Sommermonate zwischen November und April. Auf einigen Wanderwegen herrscht während der neuseeländischen Schulferien (Mitte Dezember bis Ende Januar) jedoch Hochbetrieb. Auch zu dieser Jahreszeit kann, insbesondere in den höher oder exponiert gelegenen Wandergebieten, das Wetter jederzeit umschlagen. Heftiger Regen, Schneefall und Temperaturstürze sind auch im Sommer keine Seltenheit.

 

Kriminalität

Neuseeland gilt als sicheres Reiseland, und die Neuseeländer sind grundsätzlich ehrliche Menschen. Man sollte jedoch – wie überall auf der Welt – besonders auch in großen Jugendherbergen oder auf Campingplätzen Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt lassen. Autoaufbrüche und Diebstähle von geparkten Autos an Wanderparkplätzen sind vorwiegend auf der Nordinsel (etwa Tongariro-Nationalpark, Te-Urewera-Nationalpark) zu einem Problem geworden. Das Auto sollte dort wenn möglich an einem sicheren Ort stehen gelassen werden und bei bestimmten Wanderungen auf Busverbindungen zurückgegriffen werden.

 

Mietfahrzeuge

Für eine Fahrzeugmiete (ab 25 Jahren) braucht man einen internationalen Führerschein. Zahlreiche Mietwagenfirmen, auch kleine Unternehmen, bieten besonders in den größeren Städten günstige Angebote, vor allem bei längerer Miete. Das Wohnmobil ist in Neuseeland ein gängiges, aber kostspieliges Reiseverkehrsmittel. Eine Liste aller Mietwagenfirmen ist in den Informationszentren in Auckland und Christchurch erhältlich. In Neuseeland wird links gefahren, rechts hat Vorfahrt. Aufpassen auf Schotterstraßen und One Way Bridges!

 

Notruf

111 für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz. In weniger dicht besiedelten Gegenden kann es unter Umständen lange dauern, bis der nächste Arzt erreichbar ist. Viele Polizisten in den kleineren, abseits gelegenen Orten verfügen über eine Sanitätsausbildung.
0800 500 222 ist die gebührenfreie Nummer für den Pannendienst (über 350 Vertragswerkstätten des AA-Automobilclubs), der rund um die Uhr erreichbar ist.

 

Telefon

Am besten kauft man in Postämtern, Informationszentren, an Kiosks oder Tankstellen eine Telefonkarte. Mit ihr ist das Telefonieren nach Europa zum Teil sogar billiger als innerhalb Neuseelands.

 

Unterkunft

Preiswert und gut übernachtet man in Jugendherbergen und Backpacker Hostels, die neben verschiedenen Übernachtungskategorien (Mehrbettzimmer, Doppel- oder Einzelzimmer) auch meist einen sehr guten Komfort mit gemeinsamer Küche und Aufenthaltsraum bieten. Man findet sie in nahezu jedem Ort – siehe Blue Brochure Backpackers und YHA New Zealand Accommodation Hostel Guide (in allen Herbergen Neuseelands oder in Informationszentren erhältlich). Erfreulicher Nebeneffekt: verbilligte Eintritte und Ermäßigungen (siehe unter Ermäßigungen). Unterkünfte jeden anderen Standards sind ebenso reichlich vorhanden.

 

Wanderveranstalter und Wanderführer

Geführte Touren sind vereinzelt möglich, aber teuer, zum Beispiel bei Alpine Guides in Mt. Cook Village (Tel.: 03 435 1899 oder 03 435 1834, www.alpineguides.co.nz) und bei Alpine Recreation in Lake Tekapo (Tel.: 03 680 6736, www.alpinerecreation.com).

 

Zeitunterschied

Neuseeland ist der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) generell um elf Stunden voraus: Sind es während der neuseeländischen Sommerzeit von Oktober bis Ende März zwölf Stunden, hat die Insel während der europäischen Sommerzeit zehn Stunden Vorsprung.

 

4-Seasons Tipp

Wanderführer

Der Rother Wanderführer Neuseeland von Sylvia Seligmann und Matthias Dollmann (Bergverlag Rother, München, 3. Auflage 2012, ISBN 9783763343386) stellt 65 ausgewählte Touren z.B. auf brodelnde Vulkane, Gipfel der neuseeländischen Alpen, durch dichten Farndschungel und entlang endloser Strände vor. Die ausführlichen und zuverlässigen Tourenbeschreibungen werden durch detaillierte Wanderkarten und aussagekräftige Höhenprofile ergänzt.

 

 
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