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Klaus Denart – Mr. Globetrotter 
erinnert sich …

… an das wilde Leben draußen. Klaus Denart war im Jahr 1979 Mitgründer von Globetrotter Ausrüstung. Nun hat er seine Memoiren geschrieben.

Afrika bildet das geografische Herzstück der Biografie, die über das Reisen in Zeiten ohne Satellitentelefon und Internet berichtet. Schon die frühen Reisen, die Denart Revue passieren lässt, sind eine Hommage an Völker und Kulturen, die uns langsam verloren gehen – seien es die Samen mit ihren blutrünstigen Ritualen, die er miterlebt, sei es das Kabul der 1970er-Jahre in seiner ganzen Virilität.

Unerschrockenheit hatte Denhart aber schon früher unter Beweis gestellt, als er 1964 die Danakilwüste durchquerte: Das sogenannte »Höllenloch der Schöpfung« war für ihn nicht weniger als »das Land der Sehnsucht«. 13 Jahre später ist er wieder in dieser abweisenden und gleichzeitig betörenden Wüste. Zusammen mit Rüdiger Nehberg entkommt er immer wieder bewaffneten, gewaltbereiten Rebellen. All das kommentiert Klaus Denart mit bissiger Ironie und ganz auf der Höhe der Zeit: »Warum muss ich immer an Westerwelle denken?«, fragt er sich zum Beispiel bei der Erinnerung an einen aufgeblasenen Afar-Krieger.

Klaus Denart: Mr. Globetrotter – 
Meine Reisen, Meine Gedanken, Meine Träume. 380 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Irisiana-Verlag, ISBN 978-3-424-15081-0, 19,99 €. Ab März 2011.