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Indonesien: perfekte Welle im Dschungel

Foto: Lachlan McKinnon / Rip Curl
Die perfekte Welle ist ein viel strapaziertes Klischee, aber die Suche danach treibt Surfer jedes Jahr rund um den Erdball. Eine Expedition um Ex-Surf-Weltmeister Tom Curren hat jetzt im indonesischen Dschungel das bislang beste Exemplar gefunden.

Jede noch so schöne Surfwelle auf dem Meer findet früher oder später ein Ende. Am Strand oder am Riff, irgendwann ist der Ritt vorbei. Man muss wieder raus paddeln und hoffen, dass man beim nächsten Durchgang erneut ein gutes Set erwischt.

Vor Jahren entdeckten Surfer dann Gezeitenwellen auf Flüssen. Unter günstigen Umständen schiebt die Tide vom Meer eine Welle die Flüsse weit hinauf ins Landesinnere. Ein großer Schritt auf der Suche nach dem endlosen Surfvergnügen. 

Leider brechen Flusswellen nicht so schön wie ihre Verwandten im Meer – dachte man: Die neuentdeckten »Seven Ghosts« im indonesischen Dschungel sind steil, schnell und bilden sogar eine richtige Tube (Wassertunnel, durch den man surfen kann) wie auf dem Meer. Rip Curl hat ein Team nach Indonesien geschickt, die derzeit beste Welle zu surfen.

Die bekannteste Gezeitenwelle ist die Pororoca am Amazonas. Bei entsprechenden Mondphasen rollt die Welle von der Mündung kilometerlang flussauf. Non-Stop-Surfs von bis zu einer halben Stunde sind dort möglich.

 
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