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Hamburger Schüler auf den Spuren des Klimawandels

Kristin (19), Ole (19) and Lukas (19) has travelled through Sweden.
Kristin (19), Ole (19) and Lukas (19) has travelled through Sweden.
Hamburger Schülerinnen und Schüler haben in Schwedens Wäldern die Folgen des Klimawandels erfahren. Hier schildern sie ihre Eindrücke.

Seit 20 Jahren fahren Schülerinnen und Schüler der Hamburger Ida-Ehre-Gesamtschule nach Skandinavien, um dort – mit Unterstützung von Globetrotter Ausrüstung – das skandinavische Friluftsliv kennenzulernen.

Einige Hütten im größten zusammenhängenden Waldgebiet Südschwedens dienen als erlebnispädagogisches Waldcamp. Doch in den vergangenen Jahren steht der Schulausflug immer stärker im Zeichen des Klimawandels: »Die Sturmschneisen haben sich so weit nach Süden verlagert, dass unser Waldcamp nun davon ­betroffen ist«, berichtet Oberstudienrat Andreas Franke-Thiele, der Initiator des Projekts. Also haben die Schüler beim Ausflug im vergangenen Herbst tatkräftig angepackt: Bestandspflege einer Jungpflanzung, Vorbereitung der nächsten Pflanzung, Bau eines Maschinenschuppens. Hier fassen drei Schüler der Klasse 13e ihre Eindrücke zusammen:

»Erst vom Aussichtspunkt aus konnte ich die unendliche Weite des Waldes sehen und die Sturmschäden begreifen. An einem Abend haben wir drei Elche angetroffen. Hoffentlich zerstört der Klimawandel nicht ihren Lebensraum.«
Kristin (19)

»Die Waldarbeit in den Sturmschneisen war irre anstrengend. Als Ausgleich gab es tolle Naturphänomene zu sehen, etwa den spiegelblanken See, der morgens manchmal von Nebelbänken überzogen war.«
Ole (19)

»Ich war überwältigt von der Naturgewalt, die man in den Sturmschneisen spüren konnte. Wie gut, dass die letzten Stürme in Hamburg noch nicht dieses bedrohliche Ausmaß hatten!« 
Lukas (19)

 
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