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Gore-Tex Soft Shell: Für Stop-and-go-Sportler

Die verschiedenen Gore-Tex-Varianten ermöglichen den zielgenauen Einsatz auch bei Spezialprodukten. Arc‘teryx-Mann Reiner Kopf erklärt, warum die Kanadier bei ihrer Highend-Skijacke »Scarab« auf Gore-Tex Soft Shell setzen.
Cleaner Look, aber bis ins Detail durchdacht: »Scarab« aus Gore-Tex Soft Shell. | Foto: Arc'teryx

Reiner, wieso braucht die Welt neben Gore-Produkten wie Pro Shell, Paclite oder Windstopper auch noch Gore-Tex Soft Shell?

Arc’teryx ist der größte Verarbeiter von Gore-Tex Dreilagen-Laminaten weltweit – wir vernähen jeden Monat mehrere Kilometer Gore-Tex und das seit Jahren. Wir testen selbst intensiv und kommunizieren viel mit den Anwendern. Dabei haben wir gelernt: für Pisten-Skifahrer, die sich dem häufigen Wechsel zwischen aktiven und passiven Phasen aussetzen, sind superleichte Pro Shells nicht unbedingt die perfekte Wahl.

 

Und Gore-Tex Soft Shell ist es?

Ja, weil das Material zusätzlich zum vollen Wetterschutz und einer guten Atmungsaktivität auch noch Isolation bietet. Viele Skifahrer wollen dieses Quäntchen Wärme, das sie von einer alpinorientierten Dreilagen-Jacke nicht bekommen.

 

Was unterscheidet Gore-Tex Soft Shell von Windstopper oder Drei-Lagen-Laminat?

Gore-Tex Soft Shell ist dauerhaft wasserdicht, mit der vollständigen Gore-Garantie ausgestattet und überall getaped. Außerdem sind die verwendeten Außen- und Futtermaterialien wesentlich »textiler« als die von Hardshells. Das Futter-Fleece gibt es von leicht angeraut bis richtig warm in verschiedenen Varianten. Alle Komponenten sind miteinander verbunden. So kann man die Wärme an die richtige Körperzone bringen. Wir arbeiten beim Scarab Jacket daher zonenweise mit verschiedenen Varianten von Gore-Tex Soft Shell.

 
Reiner Kopf (41) ist staatl. geprüfter Bergführer und betreut für den Edel-Hersteller Arc'teryx aus Vancouver den deutschen Markt. | Foto: Arc'teryx

Ist das das vielzitierte »Body-Mapping«?

Genau. Der Einsatz der wärmeren Materialien folgt dem Wärmebild des Körpers. In Verbindung mit einem anatomisch geschickten Schnitt wird überall am Körper das ideale Temperaturmanagement erzielt. Beim schweißtreibenden Skifahren überhitzt man nicht, und dennoch bleibt danach in der passiven Phase die Körperwärme erhalten – selbst während einer Liftfahrt im eiskalten Wind.

 

 

 

 
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