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Globetrotter VisionsWald – Thomas Lipke im Interview

Foto: Thomas Lipke
Globetrotter Ausrüstung forstet in Costa Rica Regenwald auf – um den eigenen CO2-Ausstoß zu kompensieren. Wie das funktioniert, wollte 4-Seasons von Globetrotter-Geschäftsführer Thomas Lipke wissen, der kürzlich vor Ort war und beim Bäumepflanzen half.

4-Seasons: VisionsWald klingt ja gut, aber was genau ist die Vision?  

Thomas Lipke: Der VisionsWald hat eine­n doppelten Nutzen: Wir schaffen in Costa Rica neuen Regen­wald, der ganzheitlich bewirtschaftet wird – das dient dem Klimaschutz, der Natur und den Menschen dort. Und wir reduzieren den CO2-Fußabdruck von Globetrotter Ausrüstung.

 

Warum ausgerechnet Costa Rica?

Wir gehörten dort 2007 zu den Gründungsinvestoren von »Baum­Invest«, einem Aufforstungsprojekt des Öko-Unternehmers Leo Pröstle­r. Daraus hat sich die Idee für den VisionsWald entwickelt. Das ganze Know-how ist bereits vorhanden und direkt vor Ort.

 
Thomas Lipke überzeugt sich vor Ort persönlich über den Fortschritt des Projekts. | Foto: Globetrotter

Hier werden Schadstoffe ausgestoßen, auf der andere­n Seite der Welt werden sie eingespart. Kritiker sagen, diese­s Aufrechnen wäre ein moderner Ablasshandel …

Diese Kritik zielt auf den Handel mit teilweise fragwürdige­n Emissionsrechte­n. Wir kaufen beim Projekt VisionsWal­d aber keine Zertifikate von irgendwoher, sondern forsten selbst Regenwal­d auf, der sich später selbst überlassen werden soll. Dagegen ist nichts zu sagen. Aber natürlich ist das Projekt kein Freifahrtschein, nur um in Deutschland nichts ändern zu müsse­n. Auch hier reduzieren wir Emissionen, da steckt Globetrotte­r auch viel Arbeit und Geld rein.

 

Fakten bitte: Was bringt der VisionsWald tatsächlich?  

Unterm Strich wird der Globetrotte­r VisionsWal­d in den kommende­n 50 Jahren rund 8.000 Tonnen CO2 binden.

 

8.000 Tonnen – ist das wenig oder viel?  

Relativ zum weltweiten Ausstoß von 30 Milliarden Tonnen ist es wenig. Relativ zu unserem eigenen Ausstoß ist es aber ganz ordentlich: Der Versand von jährlich 1.200.000 Bestellungen an die Globetrotter-Kunden verursacht nach sehr konservativer Berechnung gut 1000 Tonnen Emissionen.

 

Für 50 Jahre Ausgleich reicht der Wald dann aber nicht …

Dafür müsste der VisionsWald zehnmal größer sein. Das Projek­t ist das erste seiner Art bei Globetrotter, kostet uns eine sechsstellige Summe und deckt die nächsten fünf Jahre ab. Natürlic­h sind wir weiter an dem Thema dran. Visionen setzen wir in der Rege­l zügig um, Wunder dauern eventuell etwas länger …

 
weiterführende Artikel: 
24.11.2011ArtikelNatur und UmweltVisionswald

Globetrotter VisionsWald – Bäume in der Schule

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