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Globetrotter schafft Platz für Flüchtlinge

In ehemaligen Lagerräumen von Globetrotter am Hamburger Bargkoppelstieg entstand eine Erstaufnahmestelle für 1500 Flüchtlinge. | Foto: Omid Soltani
In ehemaligen Lagerräumen von Globetrotter in Hamburg entstand eine Erstaufnahmestelle für 1500 Flüchtlinge. | Foto: Omid Soltani
Wo bis vor Kurzem einige Abteilungen der Globetrotter­Zentrale arbeiteten, sind nun 1500 Flüchtlinge untergebracht. Wie das Unternehmen darüber hinaus in der aktuellen Situation hilft, das erklärt Fabian Nendza im Interview.

Fabian, eure Verwaltung ist gerade erst in die neue Zentrale am Neuen Höltigbaum umgezogen. Wie ist die Lage in Hamburg-Rahlstedt?

Auf unserem ehemaligen Gelände am Bargkoppel­stieg ist eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge entstanden. Sie sind in unseren ehemaligen Lager­ bereichen untergebracht, die Büros werden jetzt von den Behörden genutzt. Zudem wurden auf dem Gelände Sanitärcontainer aufgestellt. Bei der Aus­ stattung der Unterkunft konnten wir helfen, indem wir je 1000 Feldbetten, Schlafsäcke, Isomatten und Faltstühle gespendet haben. Auch einen stattlichen Berg an Bekleidung – teils Neuware, teils funktions­ fähige Altware – konnten wir der Erstaufnahmestelle kostenlos zur Verfügung stellen. 

Fabian Nendza ist bei Globetrotter für unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit zuständig.
Fabian Nendza ist bei Globetrotter für unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit zuständig.

Warum setzt ihr euch so stark für Flüchtlinge ein? 

Globetrotter hat Mitarbeiter aus rund 60 Nationen, was wir als große Bereicherung empfinden. Deshalb geht uns das Flüchtlingsthema natürlich sehr nahe. Viele Mitarbeiter engagieren sich auch privat, etwa als freiwillige Helfer in einer Kleiderkammer für Flüchtlinge in den Hamburger Messehallen. 

Engagieren sich auch eure Kunden? 

Wir bekommen viele Anfragen von Kunden, ob wir ihren Einsatz für Flüchtlinge in irgendeiner Form unterstützen können. Das Engagement der Kunden ist wirklich bewundernswert. Leider sind wir aufgrund der Fülle nicht in der Lage, jede einzelne Anfrage zu bedienen. Wenn wir von Globetrotter oder über die Globetrotter Stiftung ein Projekt unterstützen, achten wir sehr darauf, dass die Hilfe gebündelt und nachhaltig erfolgt, in der aktuellen Flüchtlingssituation zum Beispiel auch über den Malteser Hilfsdienst. 

Müssen nun andere Globetrotter-Hilfsprojekte den Flüchtlingen zuliebe zurückstecken?

Nein. Wir werden zum Beispiel auch in diesem Jahr in den Filialen die Schlafsacksammlungen durchführen: Vom 1. bis 15. Dezember können unsere Kunden gebrauchte Schlafsäcke spenden, die wir dann an Obdachlosen­Hilfsorganisationen weiterreichen. 

Was plant ihr in Zukunft für Flüchtlinge zu tun? 

Wir haben einige Ideen. So werden die Kunden ab Anfang 2016 die Möglichkeit bekommen, an den Kassen ihren Rechnungsbetrag für einen guten Zweck aufzurunden. Zur Umsetzung dieser Aktion sind wir gerade in Gesprächen mit Flüchtlings­ Hilfsorganisationen. 

 
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