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Globetrotter Akademie: Norwegen für Entdecker

Foto: Globetrotter
Die Globetrotter Akademie war Partner und Organisator einer Leser-Expedition von National Geographic Deutschland nach Mittelnorwegen. Reiseleiterin Maike Hoffmann erzählt vom Trip.

Maike, zusammen mit National Geographic hast du für die Globetrotte­r Akademi­­e im Oktober eine Reis­e nach Norwegen organisiert. Wer durfte mit?

Neben sieben National-Geographic-Lesern gehörten noch der Fotograf Hardy Müller und der stellvertretende Chefredakteur Siebo Heinken von National Geographic Deutschland zum Team. Unsere Expedition hat sich in Kiel getroffen. Von dort sind wir nach Oslo übergesetzt und weiter in Richtung Lillehammer gefahren. Noch etwas weiter nördlich befinden sich gleich mehrer­e National­parks mit einer Wildnis, wie man sie in Europa sonst nur noch selten findet.

Was habt ihr genau erlebt?

Zunächst waren wir am Hornsjøen-See. 32 Alaskan Huskys warteten dort schwer ungeduldig, endlich mit uns aufzubrechen. Es war schon kalt, aber noch ohne Schnee, also sind wir mit vier Trainings-Buggys durch die Berge gefahren. Diese geländegängigen Wagen werden für das Sommertraining der Hunde genutzt. Ein prima Einstand für unsere Reise.

Klingt nach einem tollen Auftakt, wie ging es weiter?

Danach sind wir zu einer Safari in den National­park Dovrefjell-Sunndalsfjella aufgebrochen. Absolut toll!

Auf Safari in Norwegen?

Wir haben uns auf die Suche nach Moschus­ochsen gemacht. Die waren dort bis zur Eiszeit heimisch. Ende der 1940er-Jahre sind dann Tiere aus Grönland wiederangesiedelt worden. Die Ochsen sind bis zu 1,50 Meter groß und mit ihrem zotteligen Fell und den geschwungenen Hörnern echt beeindruckend. Wusstest du, dass die gar nicht mit Rindern verwandt sind, sondern mit Ziegen und Schafen?

Es wurde aber keine Streichel-Safari?

Nein. Moschusochsen können bis zu 60 Kilo­meter pro Stunde schnell rennen und man sollte ihnen nicht näher als 150 Meter kommen. Wir hatten zwischen uns und den Tieren noch eine Sumpfebene und haben dort aus sicherer Entfernung die Kameras und Ferngläser gezückt.

Und zum Abschluss ging es dann noch mal richtig raus?

Zum Ende unserer Expedition sollte es auf den Snøhetta gehen, den höchsten Berg im Dovrefjell-Nationalpark. Aber am Gipfe­l auf 2286 Metern lag schon Schnee und die Temperaturen lagen auch schon deutlich unter null. Also haben wir umgeplant und an einem zugefrorenen Gletschersee unser Lager aufgeschlagen. Diese Nacht in den Zelten war trotz Lagerfeuer und dicker Schlaf­säcke sehr frisch, aber auch wunderschön. Der Sternenhimmel ist dort einfach unbeschreiblich.

Wohin wird der nächste National Geographic Adventur­­e Trip führen? Und wie kann man teilnehmen?

Auch dieses Jahr kann man über das Gewinns­piel von National Geographic Deutschland auf Facebook und deren Homepage einen Adventure Trip gewinnen. Die Destination wird noch bekannt gegeben – es wird wieder etwas Besonderes sein!

 
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