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City Guide: Mit dem Local in Köln

Zur Navigation die Karte vergrößern und über die Punkte fahren. | Illustration: Martin Haake
Die Berliner Luft ist besonders – ohne Zweifel. Hier sind ein paar Ideen, wie man sie am besten nutzt.
 

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Ole Schulz (37) ist seit über 17 Jahren in Köln be­heimatet. Er hat an der Deutschen Sporthochschule in Köln studiert und ist in der Kölner Globetrotter- Filiale für das Marketing verantwortlich. Sein letzte­­r großer Trip führte ihn nach Südostasien.
  1. Das mit Abstand wichtigste Wahrzeichen der Stadt ist und bleibt der  Kölne­­r Dom. Wer zum ersten Mal auf der immer zugigen Domplatte steht, ist defi­nitiv beeindruckt – und erstaunt, dass so ein Bauprojekt in Köln überhaupt geklappt hat, es dauerte aller­dings auch über 600 Jahre. Die Kölner sind stolz auf ihren Dom, besingen ihn fleissig und haben inzwischen auch neudeutsch die Liebe klar formuliert: »Home is where the Dom is.« Die 533 Stufen auf den Südturm sind immer wieder ein netter Fitness­test (www.koelner-dom.de).
  2. Die Altstadt vorne am Rhein überlassen die Einheimischen gerne den Touriste­­n. Mehr im Zentrum befindet sich der Bier-Esel, das älteste Muschelhaus in Köln. Neben Miesmuscheln auf rheinische Art kann man hier gut die Hausmannskost wie Himmel un Ääd (gebratene Blutwurst mit Kartoffelpüree und Apfelkompott) oder den Rheinischen Sauerbraten ausprobieren (Breit­­e Straße 114, www.bier-esel.com).
  3. Welches Kölsch jetzt genau das le­ckerste ist, ist und bleibt Bestandteil unzähliger Diskussionen. Das Bier der Hausbrauerei Päffgen liegt aber auch unter Experten ganz weit vorne. Hinten im Haus wird gebraut, vorne ausgeschenkt. Wer es nicht weiß: Die Kellner heißen in Köln Köbe­s und stellen ungefragt immer wieder ein volles Glas hin – bis man irgendwann signalisiert, dass man nicht mehr möchte (Friesenstr. 64–66, www.paeffgen-koelsch.de).
  4. Der Grüngürtel führt einmal im Halbkreis um die Innenstadt. Die Parkanlagen sind als Liegewiese und Joggingstrecke beliebt. 2015 wurde auch ein Outdoor-
    Fitnesspark (nähe Erftstraße) angelegt und Slackliner finden baumschonende Poller zwischen Vogelsanger und Venloer Straße. Im Sommer ist der Grüngürtel ein beliebter Picknick- und Grillplatz. Achtung: Flache Einweggrills sind verboten, weil sie die Grasnarbe verbrennen.
  5. Das Hostel Weltempfänger liegt in Ehrenfeld, das sich langsam zum Szeneviertel entwickelt hat. Zum Hostel gehört ein Café, in das auch Einheimische gehen. Unbedingt den Kräuterlikör »Gärtner« probieren (Venloer Str. 196, www.koeln-hostel.de).
  6. Ein weiteres spannendes Veedel (kölsch für Viertel) ist das Belgische Viertel. Hier schlendert man durch kleine Shops wie zum Beispiel den Buchladen »Siebte­r Himmel« (Brüsseler Straße 67, www.siebterhimmel.de) oder schaut Fußball und feier­­t in der Kneipe »Zum Goldenen Schuss« 
    (Antwerpener Str. 38).
  7. Parallel zum Belgischen Viertel liegt die Aachener Straß­e, die Ost-West-Schlag­ader mit vielen guten Bars und Cafés. Das beste Eis gibt es in der Bar Schmitz (Aachener Straße 34, www.salonschmitz.com)!
  8. Traveller, Studenten und andere junge Leute treffen sich in der Wohngemeinschaft. Zur Café-Bar, in der regelmäßig Backpacker­vorträge gehalten werden (Termine siehe Homepage) gehört auch ein Hostel mit 16 individuellen Zimmern. Hier wohnt man in fertig eingerichteten Räumen, als wäre man mal kurz für ein paar Tage der Zwischenmieter in einer ziemlich coolen WG (Richard-Wagner-Straße 39, www.die-wohngemeinschaft.net).
  9. Unter großen Platanen liegt der Rathenauplatz mit einem schönen Biergarten im sogenannten Kwartier Latäng. Mai bis September gibt es sonntags von 17 bis 19 Uhr ein Jazzkonzert. Und man trifft sich hier zum Boulespielen.
  10. Das einzige Völkerkundemuseum in NRW,  das Rautenstrauch-Joest-Museum, beherbergt noch bis zum 9. Apri­l 2017 die Sonderausstellung »Pilgern – Sehnsucht nach Glück?«, die vierzehn Pilgerorte in der ganzen Welt vorstellt (Cäcilienstraß­e 29–33, www.museenkoeln.de).
  11. Die Globetrotter-Filiale im Olivandenhof ist mit 7000 Quadratmetern der größte Outdoor-Store Europas (Richmodstr. 10, www.globetrotter.de/filialen).
  12. Mal gibt es Pulled-Pork-Burger, dann wiede­­r japanische Ramen-Küche: Das LADEN EIN ist ein Pop-up-Restaurant, in dem alle zwei Wochen die Belegschaft wechselt. Dann steht nicht nur ein neues Menü auf der Karte, sondern die Köche und die Kellner werden gleich mit ausgetauscht (Blumen­thalstraße 66, www.laden-ein.com).
  13. Die Kölner Seilbahn schwebt mit bestem Blick über den Rhein auf die Schäl Sick. Bevo­­r man die Seite wechselt, kann man noch um die Ecke der Flora (Botanischer Garten) oder dem Zoo einen Besuch abstatten (www.koelner-seilbahn.de).
  14. Die großen Betontreppen des Rheinboulevards sind der beste Picknickplatz für den Sonnenuntergang mit Blick auf Altstadt und Dom. Wem die Aussicht nicht reicht, geht wenige Meter weiter zum KölnTriangle und fährt auf die Dachterrasse des knapp über 100 Meter hohen Bürogebäudes (Ottoplatz 1, www.koelntriangle.de).
  15. Kurztrip nach Russland gefällig? Das HoteLux nennt sich Sovietlokal und serviert neben zahlreichen Wodkavarianten und Baltika-Bier auch russische Küche – zelebriert wird hier die russische Belle Époqu­­e Ende des 19. Jahrhunderts (Von-Sandt-Platz 10, www.hotelux-koeln.de).
  16. Ein tolles Ziel für einen Fahrradausflug am Rheinufer ist das schwim­mende Lokal Bootshaus »Alte Liebe« in Roden­kirchen (Rodenkirchener Leinpfad, www.bootshaus-alte-liebe.de).
  17. Mit der Fähre Weiß – Zündorf lässt sich eine Fahrradtour am Rheinufer perfekt zu einer Rundfahrt ausweiten. Auf der einen Seite hin, auf der anderen zurück. Die kleine Personenfähre nimmt Personen wie auch Fahrräder mit (Weißer Leinpfad, www.faehre-koelnkrokodil.de).
  18. Schnäppchenjäger lockt das nahe Globetrotte­­r Outlet in Bonn mit stark reduzierten Angebote­­n (Vorgebirgsstr. 86, Bonn, www.globetrotter.de/filialen).
 
 
Globetrotter Magazin Info

Aktivitäten in und um Köln

Mit der Eifel liegt nicht nur ein tolles Mittelgebirge vor den Toren, auch in der Stadt gibt es Rad- und Klettermöglichkeiten.
 
Fahrrad
Die Radstation Köln (19) am Hauptbahnhof verleiht Fahrräder ab 10 €/Tag. Es werden auch geführte Stadtrundfahrten angeboten (Breslauer Platz, www.radstation­koeln.de). Einen GPS-Track für eine schnelle 20-km-Mountainbike­runde am Stadtwald (20) gibt‘s hier: www.gt-mag.de/koelnmtb
 
Wandern
Rechts­rheinisch führen zahlreiche Wanderwege durch das Natur- und Vogelschutzgebiet Wahner Heide (21). Ein kleinteiliger Wechsel aus trockenen und feuchten Lebensräumen ermöglicht eine große Vielfalt mit fast 700 Tier- und Pflanzen­arten  (www.wahnerheide.net). Nicht weit entfernt ist auch die Eifel (22). Tolle Tourenvorschläge hat der Rother Wanderführer »Eifel«, Globe­trotter-Bestellnummer: 15.01.38, 14,90 €. Die Tour 9 »Wolfgarten – Vogelsan­g – Urftsee« gibt es hier als GPS-Download: DOWNLOAD
 
Klettern
Die größte Halle der Stadt ist die Kletterfabrik Köln (23) in Ehrenfeld mit über 300 Routen vom 3. bis 10. Grad und einer 350-m2-Boulderfläche (Oskar-Jäger-Str. 173, www.kletterfabrik-koeln.de). Zwischen März und Oktober darf man auch draußen mit Blick auf den Dom an der Hohenzollernbrücke (24) klettern. Für diesen einzigartigen Klettergarten muss man sich aber beim DAV Köln registrieren: www.gt-mag.de/koelnklettern
 

 

 

 
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