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City Guide: Mit dem Local in Dresden

Zur Navigation die Karte vergrößern und über die Zahlen fahren. | Illustration: Martin Haake
Zur Navigation die Karte vergrößern und über die Zahlen fahren. | Illustration: Martin Haake
Zu Märchenschlössern radeln, durch die barocke Altstadt bummeln, in der Boulder­halle durchziehen – oder lieber durchs Elbtal paddeln?
 

Interaktive Karte jetzt öffnen und digital durch Dresden schlendern.

Michael Bärisch (35) ist in der Dresdner Globetrotter-Filiale fürs Marketing zuständig. Der Kletterer, Radfahrer und Wintersportle­­r stammt aus Dresden und findet, dass seine Heimat neben Kultur auch viel Outdoor zu bieten hat. | Foto: Jens Klatt
Michael Bärisch (35) ist in der Dresdner Globetrotter-Filiale fürs Marketing zuständig. Der Kletterer, Radfahrer und Wintersportle­­r stammt aus Dresden und findet, dass seine Heimat neben Kultur auch viel Outdoor zu bieten hat. | Foto: Jens Klatt
  1. Zum ersten Mal in Dresden? Dann ist die Altstadt Pflicht. Die Klassiker wie Frauenkirche, Zwinger und Semper­oper sind gut zu Fuß zu erreichen. Einen guten ersten Eindruck vermittelt auch eine Tour mit dem Hop-on-Hop-off-Bus (www.stadtrundfahrt.com/dresden).
  2. Ist nach der ersten Ladung Barock eine Stärkung oder am Abend ein nettes Loka­­l gefragt? Um die Weiße Gasse finde­­t man eine moderne Gastro­­szene.
  3. Lieber deftig und rustikal? Dann geht man ein paar Schritte weiter ins Brauhau­­s Watzke mit Biergarten (Dr.-Külz-Ring 9, www.watzke.de).
  4. Wer anschließend mit etwas raumgreifenderen Schritten im Grünen unterwegs sein will, besucht den Großen Garten – den Centra­­l Park von Dresden.
  5. Über die stählerne Loschwitzer Brücke, im Volksmund Blaues Wunder genannt, gelangt man in die schicken Villen­gegenden Loschwitz und Weißer Hirsch.
  6. Vom Elbufer geht es mit der Standseilbahn der Dresdner Bergbahnen hinauf in Richtung Aussichtspunkt Luisenhof mit tolle­m Blick auf Dresden.
  7. Auch rechtselbisch, aber näher am Zentru­­m findet man die junge Dresdne­­r Szen­e in der Neustadt. Hier tobt das (Nacht-)Leben – wer nicht die passend­­e Loka­­lität findet, ist selbst schuld.
  8. Zum Beispiel das Wohnzimmer – tagsüber Café und abends Bar – mit Plüschsofas und Jugendstilmöbeln. Bei der Sonntags­matinee wird hier die Tradition des Nachmittagskonzerts gepflegt (Jordanstr. 27, www.wohnzimmer-dresden.de).
  9. Das Café und Restaurant Scheune ist ein Urgestein der Neustadt mit Bewirtung bis in den späten Abend (Alaunstr. 36 – 40, www.scheunecafe.de).
  10. Im Alaunpark trifft man sich im Sommer zum Grillen und Slacklining.
  11. In Dresden ist die Kletterszene tief verankert. Obwohl die Sächsische Schweiz nicht weit ist, gibt es auch in der Stadt gute Trainings­bedingungen. Die Kletter­arena ist mit 1200 m2 Fläche eine der größten Boulderhallen Europas (Zwickauer Str. 42, www.kletterarena-dresden.de).
  12. Zum Vorstiegs- und Toprope- Klettern geht man in die SBB-Kletterhalle direk­­t am S-Bahn-Haltepunkt Frei­berge­­r Straße (Papiermühlengasse 10, www.bergsteigerbund.de).
  13. Dritte Halle und größte Sachsens ist die XXL-Kletterhall­e im Osten der Stadt (Breitscheidstr. 40, www.xxl-klettern.de).
  14. Gut mit dem Fahrrad zu erreichen und ein nettes Ausflugslokal im Wald ist die Zschoner Mühle (Zschonergrund 2, www.zschoner-muehle.de).
  15. Mit dem Elberadweg ist die Stadt an den beliebtesten Fernradweg Deutschlands angeschlossen (www.elberadweg.de). Folgt man dem ausgeschilderten Weg links­elbisch flussab, gelangt man zur Gohliser Windmühle, 184 Jahre alt, mit Mühlen­museum, Kaffee- und Biergarten (www.gohliser-windmuehle.de). Wer noch weiter fährt, kommt nach Meißen und sollte sich dort den Dom anschauen.
  16. Ein tolles Ziel für eine längere Radtour ist Schloss Moritzburg. Das Barockschloss liegt auf eine­r künstlichen Insel.
  17. In der Globe­trotter-Filiale (Prage­r Straße 10) gib es einen Flyer mit genaue­­r Beschreibung der Radtour zum Schloss Moritzburg. Die 19 Kilometer lange Strecke führt über die Karl-May- und Weinstadt Radebeul.
  18. Bei Moritzburg liegt auch der Dippelsdorfe­r Teich mit dem Ferienpark Bad Sonnenland (www.bad-sonnenland.de). Im Juni, Juli und August kann man hier ein Teil der Globetrotter-Bootsflotte ausleihen.
  19. Folgt man dem Elberadweg flussauf und wechselt in Pirna auf die rechte Elbseite, gelangt man in die wunderschöne Stadt Wehlen. Hier unbedingt im Eiscafé anhalten, bevor es ins touristische Rathen geht.
  20. Von Rathen führt ein ausgeschilderter Wanderweg auf die berühmte Bastei. Allein ist man hier definitiv nicht. Ohne Fahrrad fährt man mit der S1 bis Kurort Rathen Bahnhof und setzt dann mit der Fähre über.
  21. Der Ausflug lässt sich auch mit der Sächsischen Dampfschifffahrt ergänzen: hin per Rad und zurück mit dem Schiff. Regulär bieten die Schiffe keine­n Fahrradtransport an, aber wenn man nett fragt, geht das häufig trotzdem (www.saechsische-dampfschiffahrt.de).
  22. Dresden kann nicht nur Barock, sondern auch den chinesischen Stil des 18. Jahrhunderts: Dafür hält man auf dem Weg nach Wehlen am Schloss Pillnitz direk­t an der Elbe. Von hier kann man gut eine Wanderung in die Weinberge anschließen.
  23. Der Sächsische Weinwanderweg führt immer rechtsufrig die Elb­hänge entlang. Die genaue Streckenführung gibt’s unter www.weinwanderweg-sachsen.de.
 
 
Globetrotter Magazin Info

Bewegen, Erleben, Schlafen

Paddeln auf der Elbe: Kanu Dresden (www.kanudresden.de) und Kanu Aktiv Tours (www.kanu-aktiv-tours.de) vermieten Kajaks und Kanadier für verschiedene Touren durch das Elbtal, organisieren Rücktransporte oder stellen bei Bedarf einen Guide.

Klettern im Elbsandstein: Wer Hand an die Kletterwege der Sächsischen Schweiz (24) legen will, bekommt bei der Kletter­schule Lilienstein eine gute Einführung inkl. sächsischer Kletterregeln und Legen der berüchtigten Knotenschlingen (www.kletterschule-lilienstein.de).

Fahrradverleih: Die Mietstation Dresden verleiht Fahrräder zu günstigen Preisen. Man kann sich die Räder auch direkt zum Hotel bringen lassen. Kinderräder und -anhänger sind ebenfalls im Program­m (www.mietstation-­dresden.de).

Events: Am 30. April und 1. Mai eröffnet die Globeboot in Moritzburg die Paddel­saison. Hier kann das Boots- und Zeltsortiment von Globetrottter Dresden in natürlicher Umgebung getestet werden. Das Elbhangfest ist ein Kunst- und Kulturfest vom 24. bis 26. Juni entlang der Pillnitze­­r Landstraße (www.elbhangfest.de). Außerdem sind die Filmnächte direkt am Elb­ufe­­r vor der erleuchteten Altstadt im Juli und August legendär (www.filmnaechte.de).

Wohnen: Das Hotel Motel One (25) am Zwinger liegt zentral in der Atltstadt, ist gut und preiswert (www.motel-one.com). Wer es szeniger und günstiger mag, wohnt im Mondpalas­­t (26) in der Neustadt. Die Zimmer (DZ bis Schlafsaal) im Hostel sind von Dresdner Künstler­­n gestaltet (www.mondpalast.de).

 

 
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