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Belastungstests im Zeitraffer – Outdoor-Profis als Produkttester bei Gore

Wenn Ines Papert, Benedikt Böhm, Stefan Glowacz oder Stephan Siegrist auf Tour sind, ist auch ihre Ausrüstung extremen Belastungen ausgesetzt. Gore nutzt die Erfahrungswerte der Outdoor-Profis für die Produkt-Optimierung.

Es ist ein Gipfeltreffen im wahrsten Sinne des Wortes – mit Ines Papert, Benedikt Böhm, Stefan Glowacz und Stephan Siegrist treffen sich bei Gore im oberbayerischen Feldkirchen-Westerham vier der derzeit weltbesten Berg- und Outdoor-Profis. Das Quartett gehört zum Outdoor-Pool der Spitzenathleten, die für Gore auf ihren spektakulären Expeditionen die neuesten Funktionsmaterialien testen und intensiv an der Produktentwicklung mitarbeiten. Die Atmosphäre ist sehr locker, ein Treffen unter guten Freunden – trotz aller Professionalität, die die Extremsportler auszeichnet. Jeder erzählt von seinen letzten Abenteuern, und jeder hat von diesen Touren die dabei getestete Gore-Tex- und Windstopper-Bekleidung mitgebracht.

»Die Bekleidung erlebt in den vier bis sechs Wochen, die wir meist unterwegs sind, was sie beim normalen Endverbraucher wohl in Jahren nicht erlebt«, erzählt Stefan Glowacz, schon seit über zehn Jahren bei Gore als Partner unter Vertrag. »Du kannst zwar im Labor das Material unendlich oft testen und einen Scheuerstein tausendfach drüber laufen lassen, aber wie die Bekleidung unter bestimmten Temperaturbedingungen bei permanenter körperlicher Beanspruchung dann wirklich reagiert, kannst du nur mit uns Profis testen.« Diese Belastungstests im Zeitraffer helfen bei der Weiterentwicklung und Optimierung der Produkte. »Bei einem selbst besteht ja immer ein bisschen die Gefahr der Betriebsblindheit. Deshalb sind uns die ungefilterten, ehrlichen Informationen und die konstruktive Kritik der Athleten sehr wichtig«, erklärt Martin Lankes, seit sieben Jahren Produktentwickler bei Gore. Konstruktiv und sehr ehrlich geht es dann auch den ganzen Tag über zur Sache. Jedes Detail der Bekleidung wird eingehend besprochen, bei den Expeditionen aufgetretene Probleme werden diskutiert, Verbesserungsvorschläge gemacht und Wünsche der Athleten geäußert. Das Ergebnis sind noch ausgereiftere Gore-Tex-Produkte – die der »normale« Outdoorer wohl niemals an ihre Grenzen bringt.