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Ausrüstungsberatung: Höhenbergsteigen am Manaslu

Foto: Archiv Alix von Melle/Globetrotter Ausrüstung
Wenn Alix von Melle auf einen 8000er steigt, hat sie mehr als 80 verschiedene Dinge dabei. Deutschlands ­erfolgreichste Höhenbergsteigeri­n zeigt uns ihre ­Packliste für den Manaslu — und verrät Tricks, ­von denen auch Normalalpinisten profitieren.

Alix, du warst im Frühjahr mit deinem Dresdner Globetrotter-Kollegen Rainer Jäpel und einer Expedition des DAV Summit Club am Manaslu. Ihr musstet kurz unter dem 8163 Meter hohen Gipfel umkehren. Was war an diesem Tag das wichtigste Teil eurer Ausrüstung?

Ich behaupte mal, ich würde hier nicht sitzen, wenn wir kein GPS gehabt hätten. Wir haben im Abstieg nichts mehr gesehen, mussten aber zwei Fixseilquerungen finden. Ohne GPS hätten wir die nie entdeckt, da war das Teil Gold wert.

Höhensturm klingt ungemütlich, wie hast du dich vor den Elementen geschützt?

Alix von Melle (40) ist Pressesprecherin von Globetrotter München und hat bereits fünf 8000er bestiegen. | | Foto: Archiv Alix von Melle

In großer Höhe trage ich als unterste Lage ganz dicke Merinounterwäsche. Darüber Pullover und Hose aus Powerstrechfleece. Um den Rumpf warm zu halten, ziehe ich noch eine Primaloftjacke an. Der Daunenanzug bildet die äußerste Lage. Damit krieche ich auch in den Schlafsack, den Anzug ziehe ich ab etwa 7000 Metern nicht mehr aus. Um den Hals trage ich ein Buff, das Gesicht wird von Neoprenmaske und Schneebrille geschützt. Die Mütze habe ich natürlich immer auf dem Kopf.

 

Hier geht's zu Alix' kompletter Packliste für den Manaslu.

Auf deiner Packliste stehen auch Hardshelljacke und -hose. Das ist doch der ideale Schutz bei Sturm, warum trägst du die nicht?

Hardshellbekleidung schützt perfekt vor schlechtem Wetter. Ich trage Gore-Tex-­Klamotten aber nur bis etwa 6500 Meter. Darüber ist eine gescheite Isolation wichtiger, hundertprozentige Wasserdichtigkeit braucht man in diesen Höhen nicht. Der Außenstoff meines Daunenanzugs ist sehr wetterfest. Die Hardshells bleiben in einem mittleren Hochlager zurück.

Die finale Etappe führt in der berüchtigten Todeszone vom letzten Lager zum Gipfel. Was hast du da noch im Rucksack?  

Eine Isolierflasche mit warmem Getränk, eine Packung Taschentücher, Ersatzbrille, Ersatzhandschuhe, kleiner Biwacksack und Erste Hilfe. Einige Bergsteiger nehmen auf dem letzten Stück gar keinen Rucksack mit, aber ich finde es nicht toll, eine Flasche im Anzug mitzuschleppen. Dort steckt nur ein kleiner Fotoapparat, damit die Akkus warm bleiben. Als Verpflegung nehme ich Riegel mit — ebenfalls im Anzug, damit sie beißbar bleiben.

Warum ein Paar Ersatzhandschuhe? Nass werden die bei der Kälte nicht, oder?

Nein, aber man verliert sie leicht. Als wir damals am Denali in Alaska waren, hatte ich die Fäustlinge zum Fotografieren zwischen die Beine geklemmt. Als ich aufstand, habe ich nicht mehr dran gedacht, prompt ist mir einer weggeflogen. Mein Mann Louis hat mir Gott sei Dank mit seinen Überhandschuhen ausgeholfen. Aber seither binde ich die Fäustlinge konsequent am Handgelenk fest. Und im Rucksack liegt ein Paar warme Fingerhandschuhe als Ersatz.

Eine andere Extremität, die Bergsteiger sich leicht abfrieren: Wie schützt du die Zehen?

Manaslu 2012: Alix (li.) und Seilpartnerin Saskia Sippel. | Foto: Archiv Alix von Melle

Zuunterst trage ich ganz dünne Double-Dry-Socken von Falke. Die halten den Fuß trocken, schützen vor Reibung auf der Haut und somit vor Blasen. Darüber ziehe ich die dicksten Merinosocken, die wir im Programm haben. Am Manaslu waren wir teils mit Ski unterwegs, aber normalerweise trage ich ab dem Basislager Expeditionsbergstiefel. Die haben eine integrierte Gamasche mit wärmereflektierendem Aluminiumfutter, sehr warme Sohlen und Innenschuhe. Die Stiefel kosten zwar über 700 Euro, sind aber jeden Cent wert, wenn man seine Zehen behalten will. Und dann benutze ich noch Heizsohlen ...

Du trägst Heizsohlen? Wie die verfrorenen Pistenskifahrer?

Ganz genau. Da ist das billigste Modell das beste. Einfach Kabel dran und die Box mit den vier AA-Batterien an die Innenschuhe der Stiefel stecken. Mit Lithium-Batterien — Akkus würden in der Kälte schlapp machen — halten sie auf mittlerer Stufe einen ganzen Tag warm. Manchmal stopfe ich mir auch ein Wärmepackerl oben auf die Zehen. In den Stiefeln ist ja Platz.

An 8000ern arbeitet man sich langsam vor. Am Manaslu habt ihr vier Hochlager eingerichtet, das höchste auf 7400 Metern. Gibt es für solche Höhen keine ausreichend warmen Schlafsäcke, oder warum hast du im Daunenanzug geschlafen?

Ich benutze ganz dicke Expeditionsschlafsäcke wie den Western Mountaineering Bison lieber im Basislager. Dort ist es wichtig, dass man gut schläft und sich erholt. Da liege ich auch auf einer dicken Therm-a-Rest-Matte. Im Hochlager specke ich ab und nehme einen leichteren Schlafsack mit einem Temperaturbereich bis etwa minus 20 Grad. Zusammen mit dem Daunenanzug reicht das. Als Matte hatte ich in diesem Jahr die neue NeoAir XTherm von Therm-a-Rest dabei. Total leicht, super Packmaß. Durch alubedampfte Trennstege reflektiert sie zusätzlich die Körperwärme.

 

Hier das Video zur Ausrüstungsberatung Extrembergsteigen

Friert bei luftgefüllten Matten nicht die Atemluft, und die Kristalle beschädigen die Matte?

Das sagt man oft so, mir ist aber noch nie eine Matte eingefroren. Die XTherm muss man aber fest aufpusten. Vermutlich, weil sich die Atemluft in der Kälte zusammenzieht, und dann ist die Matte morgens schlapper.

Auf was achtest du noch beim Schlafen im Hochlager?

Generell ist alles spartanischer. Im Basislager habe ich ein Kopfkissen, weiter oben nehme ich die Daunenjacke. Alles was einfrieren kann, muss mit in den Schlafsack: Kontaktlinsen, Fotoapparat, Stirnlampe ... Auf eine Zahnbürste verzichte ich dort oben und kaue Zahnpflegekaugummis. Und natürlich habe ich eine Pinkelpulle ...

Eine Pinkelpulle im Zelt? Warum das?

Naja, du trinkst dort oben viel mehr als normal. Ich versuche, auf vier Liter pro Tag zu kommen. Je besser die Höhenanpassung, desto mehr will wieder raus. Ich muss etwa dreimal pro Nacht. Früher bin ich aus dem Zelt geklettert, aber danach bist du ausgekühlt. Wenn du es dir verkneifst, schläfst du auch nicht gut. Also ist die Pinkelpulle die beste Lösung für eine erholsame Nacht.

Zum Trinken müsst ihr im Hochlager Schnee schmelzen. Ihr hattet einen Gaskocher dabei, obwohl die angeblich in Höhe und Kälte nur bedingt funktionieren.

»Nach den Stürmen waren einige Zelte zerfetzt. Unseres sah aus wie neu.« | Produktfotos: Globetrotter Ausrüstung

Mit dem Reactor von MSR macht das Schneeschmelzen fast Spaß. Aufgrund seiner großen Brennerfläche kocht er sehr effizient. Ein Wärmetauscher am Topfboden leitet die Wärme präzise, was Brennstoff und somit Gewicht spart. Gleichzeitig dient der Topfboden als Windschutz. Die Kartuschen mit dem Butan-Isobutan-Propan-Gemisch sind auch bei Kälte sehr leistungsfähig, dennoch hatten wir sie über Nacht mit im Schlafsack.

Du und dein Mann Louis habt am Berg in einem Einwandzelt geschlafen. Was ist der Unterschied zu normalen Vier-Jahreszeiten-Zelten?

Ein Einwandzelt hat nur eine Außenwand, es gibt also kein Innenzelt. Es ist sehr leicht und benötigt wenig Stellfläche, die man ja oft erstmal ins Eis hacken muss. Am Manaslu haben einige Bergsteiger in Hochlagern Doppelwandzelte benutzt. Die waren nach den beiden Sturmnächten zerfetzt, weil der Wind besser druntergreifen konnte. Unser Zelt sah aus wie neu. Ein Nachteil ist die starke Raureifbildung, weil die Atemluftfeuchtigkeit sofort an der kalten Außenhaut kondensiert. Da drehst du dich um, und es schneit. Das nervt.

Bevor ihr überhaupt einen Fuß an den Manaslu setzen konntet, seid ihr neun Tage zum Basislager gewandert. Wie habt ihr das ganze Gepäck transportiert?

Esel und Träger haben unser Hauptgepäck ins Basislager gebracht. So war ich tagsüber mit leichtem Rucksack unterwegs. Darin eine Trinkflasche und Regenklamotten, außerdem ein Shirt zum Wechseln. Damit es bei Pausen nicht zu kühl wird, habe ich einen Powerstrech-Hoodie und eine Primaloft-Jacke im Rucksack. Obligatorisch sind Sonnenkäppi, Buff, ein Paar leichte Windstopper-Handschuhe und eine Mütze.

Seid ihr vor den Trägern am Rastplatz und müsst warten, bis die Zelte kommen?

Genau, so läuft das bei privaten wie auch bei kommerziellen Expeditionen. Man beauftragt im jeweiligen Land eine Trekkingagentur mit dem Transport zum Basislager. Mit schwerem Rucksack würde die Akklimatisation schwerer fallen. Oft tragen Yaks das Gepäck, bei uns waren es eben Esel. Damit die Einheimischen vom Fuße des Berges auch Geld verdienen können, haben Träger aus dem letzten Ort die Schlussetappe übernommen. Ab Basislager waren wir dann ohne Hochträger unterwegs.

Reinhold Messner hat auf Südtiroler Speck und Bauernbrot geschworen, was gab’s bei euch zu essen?

Essen ist fertig! Alix' Mann Luis Stitzinger. | Foto: Archiv Alix von Melle

Käse und Speck esse ich tagsüber auch, dazu Trockenfrüchte, Energieriegel und Schokolade. In den unteren Lagern haben wir viel gefriergetrocknete Nahrung und Müsli zubereitet. Je höher man kommt, desto schlichter wird die Verpflegung — bis hin zu Babybrei, weil er leicht verdaulich ist. Oft hat man gar keinen Appetit und schlürft nur Suppen wegen der Flüssigkeit.

 
 

Aber im Basislager kommt schon was Richtiges auf den Tisch, oder?

Wir hatten einen eigenen Koch dabei, der sogar Brot gebacken hat. Die zwei Küchenjungen haben sich während der vier Wochen um Nachschub gekümmert. Da wird dann mal ein Hühnchen aus dem Tal gebracht oder Fleisch und Gemüse.

Habt ihr die Küchenausrüstung aus Deutschland mitgebracht?

Nein. Die Infrastruktur im Basislager stellt die Trekkingagentur. Es wird dann wie im Pfadfinderlager auf einem Gaskochergestell mit diesen roten Flaschen gekocht.

Bei einer Bergexpedition verbringt man viel Zeit mit Warten. Was nimmst du zur Beschäftigung mit?

Eigentlich freut man sich nach einer Weile am Berg auf ein, zwei Ruhetage zum Schlafen, Wäsche waschen oder auch Akkus laden. Wenn wir aber wie vergangenes Jahr zehn Tage am Broad Peak im Basislager hocken, wird’s zäh. Für mich ist es dann der Horror, nicht genug Bücher dabei zu haben.

 

Hier gibt's bewegte Bilder direkt vom Manaslu.

Mehr Videos zum Höhenbergsteigen unter www.4-seasons.tv/extrembergsteiger.

Wie ladet ihr die Akkus für eure Geräte?

Im Basislager liegen Solarpanels auf dem Schlafzelt.

Heutzutage sind sogar Basislager online. Wie kommuniziert ihr mit der Außenwelt?

Via Satellitentelefon, um Notrufe absetzen oder den Wetterbericht abfragen zu können. Unseren Blog betreuen wir mit dem Laptop und einem Modem.

Nimmst du das Satellitentelefon auch in die Alpen mit, um Funklöcher zu vermeiden?

Nein, das Gerät gehört dem Summit Club. Deren Bergführer haben auch in den Alpen eins dabei, aber als Privatperson besitzt man so etwas eigentlich nicht.

Auf deiner Packliste steht auch eine Primaloftjacke, aber du hast doch schon Daunensachen dabei!

Von heiß bis Eis reicht das Wetter – und entsprechend auch die Ausrüstung. | Fotos: Globetrotter Ausrüstung

Die Hose trage ich auf den Trekkingpassagen, wenn es feucht wird. Primaloft ist einfach unempfindlicher gegenüber Nässe und leichter zu pflegen. Meinen Daunenanzug musste ich jetzt reinigen lassen, die Primalofthose schmeiße ich selbst in die Waschmaschine.

Nach körperlicher Betätigung möchte man mal duschen. Wie funktioniert die Hygiene im Basislager?

Wenn ich überhaupt mal dusche, benutze ganz sparsam das biologisch abbaubare BodyWash von Sea to Summit, denn das Abwasser geht ungefiltert in den Schnee. Meist genügen Feuchttücher, denn in der Kälte schwitzt man wenig. Zum Haarewaschen reicht ein Eimer warmes Wasser aus der Camp-Küche.

Euren Müll nehmt ihr mit zurück?

Ja, und der wird inzwischen direkt im Basislager getrennt. Die Gaskartuschen werden in Nepal sogar wiederbefüllt. Die Toiletten bestehen aus einer Tonne, wo ein Müllsack reingehängt ist. Leere Batterien werden ebenfalls eingesammelt.

Hoch oben am Berg seid ihr also wie Polarabenteurer gekleidet, unten im Basislager wie Trekker. Ist der Bereich dazwischen mit einer Hochtour in den Alpen zu vergleichen?

Genau, auf dem Weg zu den ersten Hochlagern trage ich lange Unterwäsche, eine Schicht aus Powerstrechfleece und darüber eine Lage Soft- oder Hardshell. Als zusätzliche Isolation habe ich eine Primaloftjacke dabei — wie in den Alpen.

Wie unterscheidet sich eure Gletscherausrüstung auf Expedition von einem normalem Hochtourenequipment?

Vor dem Bergsteigen: neun Tage Trekking. | Foto: Archiv Alix von Melle

Nicht besonders. Sobald ich einen Gletscher betrete, trage ich Klettergurt und meist Steigeisen. Um einen Flaschenzug für die Spaltenbergung bauen zu können, hängen am Gurt zwei HMS- und zwei Schraubkarabiner, eine Seilklemme, eine lange und eine kurze Reepschnur, eine Bandschlinge und eine Eisschraube. Dazu kommt der Pickel und manchmal ein Helm. Auf den habe ich am Manaslu verzichtet, weil die Gefahr von Stein- oder Eisschlag gering war. Generell gehen wir auf unseren Expeditionen oft am Fixseil — im Gegensatz zum Seilschaftsbergsteigen in den Alpen. Das Fixseil ist wie ein Geländer, an dem man sich mit seinen Steigklemmen sichert.

In den Alpen erkennt man Profis daran, dass sie ihre Ausrüstung komplett in einem 35-Liter-Rucksack verstauen — inklusive Steigeisen und Seil. Wie kriegen die das hin?

Erfahrene Bergsteiger haben nur das Nötigste dabei. Und das Rucksackpacken muss man eben auch erst lernen. Ein Wechselshirt ist okay, aber man braucht nicht für jeden Tag eins.

Für deine Manaslu-Packliste scheint das nicht zu gelten. Du hattest sogar ein aufblasbares Sitzkissen dabei!

»Auf der Gipfeletappe trage ich elektrische Heizsohlen im Schuh.« | Photos: Globetrotter Ausrüstung

Ja, für die Pausen beim Trekking und die Abende im kalten Basislager-Küchenzelt. Expeditionen sind schon eine kleine Materialschlacht. Aber man ist auch viele Wochen unterwegs, und da will man nicht nur leiden.

Wie schön ist es nach so einer Expedition, nur den kleinen Rucksack für eine Alpentour zu befüllen?

Herrlich. Ich werde immer gefragt, ob ich für die großen Touren mit einem schweren Rucksack trainiere, aber ich schüttle immer den Kopf. Mir reicht es, dieses »fette Schwein« auf Expedition tragen zu müssen.

 
4-Seasons Info
 

Manaslu — Der Berg der Seele

Der Manaslu (8163 m) liegt im Mansiri Himal im Westen Nepals. Im Südosten schließt sich das ­Ganesh Himal an und im Nordwesten das Massiv der Annapurna (8091 m). Der Name Manaslu stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Berg der Seele. Neben dem Hauptgipfel ragen noch Ost- (7992 m) und Nordgipfel (6994 m) aus dem ­ausgeprägten Gipfelplateau. Der Berg wurde 1956 von einer japanischen Expedition erstbestiegen. Wegen häufiger Stürme und entsprechendem Schneefall gilt der Manaslu als Schlechtwetterberg.

Besteigung
Bei der Besteigung über die Nordostflanke befindet sich das Basislager in 4800 Meter Höhe auf einem Moränenrücken. Über den Gletscher geht es zum Lager I, das auf 5700 Meter Höhe in einem kombinierten Felsriegel liegt. Zum Lager II gelangt man über eine lange Gletscherrampe und einen Eisbruch. Hier ist Vorsicht vor Eisschlag durch abbrechende Séracs geboten. Das zweite Hochlager (6300 m) liegt auf einer Gletscherterrasse unterhalb des Nordsattels. Der nächste Abschnitt führt über steilere Schneefelder und eine kurze Eisflanke auf das große Gipfelplateau, wo Lager III in einer geschützten Mulde auf 6900 Metern errichtet wird. Ein viertes Lager wird auf 7400 Metern aufgeschlagen, ehe die letzte Etappe schließlich einem langen exponierten Grat zum Gipfel folgt.

Manaslu-Trekking
Die Umrundung des Manaslu ist einer der großen Trekkingklassiker in Nepal und führt in zwei Wochen unter anderem über den 5135 Meter hohen Larkya-Pass. Dabei folgt der Weg durch sämtliche Vegetations- und Zivilisationsformen und immer noch sehr entlegene und ursprünglich gebliebene Landstriche. Es ist ein Permit erforderlich. Der DAV Summit Club bietet die Runde als geführtes Lodge-Trekking an. Informationen zur Reise und Buchung: www.dav-summit-club.de.

Literatur
Reinhold Messner: »Sturm am Manaslu — Drama auf dem Dach der Welt«, Malik-Verlag, ISBN 978-34 92 40 33 51 Globetrotter-Bestellnummer: 16.51.08, Preis 11,95 Euro.

 

Mehr zu den beiden Globetrotter-Gipfelstürmern Alix und Rainer gibt es auf ihren Websiten www.goclimbamountain.de (Alix) und www.felsundschnee.de (Rainer).

 
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