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Aus der Höhenkammer zum Aconcagua

»Sunny« benötigte 8:47 Stunden für die Strecke vom Basislager bis zum Gipfel. | Foto: Archiv Stroeer
Suzanne »Sunny« Stroeer hat kürzlich den Basecamp-Gipfel-Rekord am höchsten amerikanischen Berg gebrochen. Vorher bereitete sich die 31-Jährige in der Höhenkammer bei Globetrotter München vor.

Glückwunsch zum Geschwindigkeitsrekord der Frauen! Joggt man da oder ist das eher strammes Gehen?

Danke! Joggen ist in dieser Höhe praktisch unmöglich – selbst Kílian Jornet, einer der besten Bergläufer der Welt, hat am Aconcagua gut fünf Stunden für die zehn Kilometer vom Basis­lager bis zum Gipfel gebraucht – ich brauchte knapp neun Stunden. Ist das  noch strammes Gehen? Mit der dünnen Luft fühlt es sich auf jeden Fall stramm an.

Warum hast du dich in der Höhenkammer vorakklimatisiert?

Der Aconcagua ist 6962 Meter hoch. Eine gute Akklimatisierung ist nötig, um in die Nähe des Gipfels zu kommen, und ich wollte ja noch eine sportliche Intensiv­leistung erbringen. Da war es toll, dass ich auf 5000 Metern trainieren konnte.

Verliert man bei der langen Anreise nicht wieder die Höhenanpassung?

Bei der Anreise verliert man etwas, aber es ist immer noch viel besser, eine Hochtour auf 3500 bis 4000 Metern angepasst anzugehen, statt von 700 bis 800 Metern!

Wie sah dein Training aus?

Für den Rekordversuch wollte ich meinen Körper an Extrembelastungen in sauer­stoff­armer Luft gewöhnen. Dafür habe ich einen Monat drei- bis viermal pro Woche in der Höhenkammer trainiert. Meist in einer simulierte­n Höhe von 3500 bis 5000 Metern und den Großteil der Zeit auf dem Laufband.

 
GM Info

Mehr Infos zur Höhenkammer: hoehentraining-muenchen@globetrotter.de

 

 
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