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Am Puls der Schöpfung: Andreas Kieling ist zurück

Foto: Katharina Wagner
Bei einer Expedition an den Amazonas für den National Geographic Channel und die ZDF-Serie »Terra X« blieb der bekannte Tierfilmer seinem Ruf treu und kuschelte mit Anakondas.

Wochenlang hatte Andreas Kieling am Amazonas nach den großen Anakondas gesucht – ohne Erfolg. Dann fand er endlich im warmen Wasser des Rio Negro eine etwa vier Meter lange Grüne Anakonda. Vorsichtig paddelte er im Kanu an sie heran. Als er sie mit beiden Händen direkt hinter dem Kopf packte, kam schlagartig Leben in den massigen Körper. Blitzschnell wand sich ihr Schwanz um seine Beine und riss ihn ins Wasser. Nur Sekunden später hatte sie seinen Brustkorb umschlungen. Doch Kieling erinnerte sich an den Tipp eines Anakonda-Experten: Der hatte ihm empfohlen, sich im Ernstfall tot zu stellen. Also stellte er sich tot. Etwa zehn Minuten lag die Anakonda mit ihm im flachen Wasser, dann lockerte sie ganz langsam den Druck und verschwand im rotbraunen Wasser des Rio Negro.

Die nächste Mission wird der unerschrockene Tierfreund dagegen eher als Heimaturlaub empfinden. Vorerst sei allerdings nur verraten, dass sie in Deutschland stattfindet – und dass Globetrotter Ausrüstung dabei eine wichtige Rolle spielt …

 
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